Schlüsselspiel um den Klassenerhalt in der Kreisliga B

Von: say
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Hürtgen. Abstiegskampf pur im „Spiel der Woche“: Am Sonntag um 11 Uhr trifft in Hürtgen in der Kreisliga B3 die SG Vossenack/Hürtgen II auf Germania Binsfeld. „Für uns ist das ein Schlüsselspiel. Wir wollen uns Entlastung schaffen“, hofft Marc Gilles, Trainer der SG, auf drei Zähler.

Mit 14 Punkten als Tabellenzwölfter beträgt der Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz (vom TSV Stockheim belegt) fünf Zähler. Trotzdem ist Gilles mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: „Wir haben in der Hinrunde gegen die direkte Konkurrenz gepunktet. Dies wollen wir in der Rückrunde wiederholen.“

Da Gilles des Öfteren aufgrund von Verletzungen in der ersten Mannschaft Spieler abgeben musste, war die Personaldecke zwar angespannt. Durch Reaktivierung von „Standby-Spielern“ konnte dies aber gelöst werden und ein Ziel hat die SG klar vor Augen: „Wir wollen unbedingt drinbleiben. Wir wollen am Beispiel von Winden eine U-23-Mannschaft aufbauen, als Unterbau für unsere erste Mannschaft, die in der Kreisliga A spielt.“

Beim kommenden Gegner aus Binsfeld hat Spielertrainer Holger Fischer eine simple Erklärung, warum man in Abstiegsnot geraten ist: „Wir vergeben zu viele Schüsse vor dem Tor des Gegners und jeder Schuss bei uns ist drin.“ Wenn es in Vossenack/Hürtgen ein Schlüsselspiel ist, dann kann man in Binsfeld in diesen Tagen von einer Schlüsselwoche sprechen. Denn vor dem Sonntag stand am Donnerstag noch ein Nachholspiel gegen Schlusslicht BSV Gey an.

„Zuerst wollen wir Gey in die Kreisliga C schießen. Das Optimum wären natürlich sechs Punkte aus den beiden Spielern“, wird Fischer trotz Platz 14 und zehn Zählern auf dem Punktekonto nicht unruhig. „Wir wissen, worum es geht. Da werde ich keinen unnötigen Druck aufbauen. Wir werden alles geben.“ Zwanzig Tore hat Binsfeld in dieser Saison geschossen, davon gehen 14 auf das Konto von Fischer, der auch in Hürtgen höchstwahrscheinlich von der gegnerischen Abwehr vermehrt gedeckt wird.

Der frühe Anstoß um 11 Uhr kann Fischer ebenfalls nicht schocken. Nicht zu verachten ist aber die Heimstärke der SG, die von ihren 14 Zählern 13 auf heimischem Geläuf geholt haben.

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