Schießübung: Projektil bleibt in Stirn eines Jugendlichen stecken

Von: red/pol
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Der verletzte Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht. Symbolbild: dpa

Düren. Von einem Geschoss aus einem Luftgewehr ist ein 15-Jähriger getroffen und verletzt worden. Er war mit einer Gruppe von Freunden auf dem Grundstück eines Hauses am Donnerstagabend an der Kölner Landstraße in Düren. Dort machte ein 20-Jähriger Schießübungen mit einem Luftgewehr.

Der Mann schoss auf diverse, in etwa sechs Meter Entfernung aufgestellte Ziele wie Dosen und Flaschen.

Plötzlich verspürte der 15-Jährige einen Schmerz an der Stirn. Ein Projektil hatte ihn getroffen, war in der Stirn stecken geblieben und hatte eine blutende Wunde verursacht. Sofort wurden Rettungswagen und Polizei informiert.

Während der Verletzte versorgt und später in ein Krankenhaus transportiert wurde, sahen sich die Polizeibeamten auf dem Gelände um und befragten die Zeugen.

Den ersten Ermittlungen zufolge hatten die Anwesenden zwar darauf geachtet, nicht zwischen den Schützen und sein Ziel zu geraten. Mit einem derartigen Querschläger, der vermutlich von dem aufgestellten Kugelfang abgeprallt war, hatte jedoch niemand gerechnet.

Ein Luftgewehr darf man ab einem Alter von 18 Jahren kaufen und besitzen. Benutzen darf man es nur, wenn ausgeschlossen werden kann, dass die verschossene Munition das Grundstück nicht verlässt und wenn niemand gefährdet wird.

Gegen den 20-jährigen Dürener wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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