Schießerei im Dürener Südosten

Von: cl
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Düren. „Da wurde rumgeballert wie im Wilden Westen.” Wovon Oberstaatsanwalt Robert Deller am Dienstag sprach, ist ein Vorfall, der sich am späten Sonntagnachmittag im Dürener Südosten ereignete.

Dort endete eine Auseinandersetzung zwischen einer Aachener und einer Dürener Gruppe mit Schüssen und schweren Verletzungen.

Bei den Beteiligten handele es sich um Deutsche russischer Herkunft, sagte Deller. Nach seinen Angaben trafen die beiden Gruppen im Bereich der Wewordenstraße aufeinander. Es kam zum Streit, der schließlich eskalierte. Zahlreiche Schüsse fielen. Spuren davon sind an einigen Hauswänden zu erkennen.

Die Polizei stoppte am Abend ein Auto, in dem sich Tatbeteiligte aus Aachen befanden. Die Insassen wurden festgenommen. Einer von ihnen hatte eine Kopfverletzung, ein zweiter einen Beindurchschuss. Über weitere Verletzte sei derzeit nichts bekannt, sagte Deller. Auch der genaue Hergang und der Hintergrund der Auseinandersetzung sei noch nicht zu ermitteln gewesen. Deller: „Die Beteiligten schweigen und Zeugen gibt es offenbar nicht.”
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