Sardische Delegation auf den Spuren des Bibers

Von: ale
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Gruppenbild mit Hirsch. Reinhold Müller (rechts) und Axel Buch begrüßten die Delegation im Alten Forsthaus. Foto: Lauscher

Vossenack. Im Alten Forsthaus begrüßte Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch eine 15 Personen starke Gruppe aus Sardinien. Die Delegation war im Rahmen des Transnationalen Leader-Projektes „NaTour“ in Hürtgenwald zu Gast.

„Dies ist der zweite Besuch der sardischen Delegation bei uns. Wir können auf verschiedenen Gebieten voneinander lernen im Hinblick auf einen sanften und nachhaltigen Tourismus“, fasste Günther Flamm, der Stellvertretende Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), zusammen. Vorsitzender Reinhold Müller wünschte den Gästen informative Tage, ihm stand zum Glück Bruno Antonello von der Universität Sassari als Dolmetscher zur Seite.

Da die Besucher aus Sardinien recht früh aufgestanden waren und eine strapaziöse Reise über Rom und Frankfurt hinter sich hatten, wurde der Imbiss dankbar angenommen. Dann brach man zu einer Exkursion zum „Naturerleben Biber“ auf. Es ging an die „Frenk“ in Großhau. Da hatten die Sarden auf den Spuren der Biber was zum Staunen. „Biber gibt es zurzeit nicht auf Sardinien“, sagte Dr. Lutz Dalbeck von der Biologischen Station des Kreises Düren, „aber sie stehen sozusagen in den Startlöchern und werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren aus Slowenien beziehungsweise Frankreich den Weg nach Italien finden.“

Weitere Exkursionen führten die Teilnehmer nach Zerkall ins Kanuhaus, wo beispielsweise über „Konfliktmanagement Naturschutz und Tourismus“ referiert wurde, zum Ochsenkopf, wo an die Kämpfe in Hürtgenwald im Zweiten Weltkrieg erinnert wurde. Auch ein Besuch in Monschau mit Stadtführung stand auf dem Programm, dann ging es zum Hochseilgarten Hürtgenwald-Raffelsbrand. Im Nationalpark wurde den Gästen unter anderem der barrierefreie Naturerkundungspfad gezeigt.

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