Sanierungsstau bei Schultoiletten in fünf Jahren abbauen

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Düren. Seit Jahren klagen die Dürener Schulen über unzumutbare Zustände auf den Schultoiletten. Die meisten stammen aus den 60er und 70er Jahren und wurden seitdem nicht mehr saniert.

Vor Jahresfrist bereits hatte der städtische Gebäudemanager Helmut Harperscheidt einen Sanierungsbedarf von 5,2 Millionen Euro bis 2021 ermittelt, davon gut drei Millionen mittelfristig in den kommenden fünf Jahren.

Im Rahmen der Beratungen zum Doppelhaushalt 2012/2013 hat die CDU/FDP-Mehrheitskoalition das Thema jetzt ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt. „Wir wollen in den kommenden fünf Jahren jeweils eine Million, also insgesamt fünf Millionen Euro, in die Sanierung der Schultoiletten stecken”, gaben die Fraktionsvorsitzenden Karl-Albert Eßer (CDU) und Hubert Cremer (FDP) am Donnerstag bekannt. Auch die Grünen hatten am Mittwochabend im Finanzausschuss gefordert, die für 2012 vom Amt für Gebäudemanagement bislang eingeplanten Sanierungsmittel von 400.000 Euro auf eine Million zu erhöhen.

CDU und FDP gehen jetzt noch einen Schritt weiter und forcieren in einem Kraftakt das vom Amt vorgeschlagene Sanierungstempo, begünstigt durch das historisch niedrige Zinsniveau wie der stellvertretende CDU-Fraktionssprecher Stefan Weschke betonte. Für den Vorsitzenden des Schulausschusses, Hermann-Josef Geuenich, der zuletzt noch mit Stefan Weschke die Sanitäranlagen des Wirteltorgymnasiums begutachtete, ist die Sanierung der Schultoiletten „der vorläufig letzte Akt” der umfassenden Schulsanierung.

„Wir haben seit dem Jahr 2000 rund 35 Millionen Euro in unsere Schulen investiert, aus städtischen Mitteln oder auch aus Mitteln des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung”, betont Geuenich mit Blick auf Heizungs- und Fenstersanierungen, den Umbau von Turnhallen, die schülergerechte Umgestaltung von Schulhöfen oder die Schaffung von Räumen für die Mittagsbetreuung.

„Zudem haben wir zwei neue Förderschulen errichtet und zwei Lehrschwimmbecken saniert. Wenn jetzt auch noch die Toiletten in Ordnung gebracht werden, sind die Dürener Schulen wirklich gut aufgestellt. Damit ist auch der Ruf Dürens als Schulstadt mit einem differenzierten Angebot gesichert.”
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