Sanierung des Schlauchturms ist dringend erforderlich

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Lendersdorf. Der in den 40er Jahren erbaute Schlauchturm des Feuerwehrgerätehauses in Lendersdorf muss dringend saniert werden. Der Turm besteht im unteren Bereich aus Ziegelmauerwerk, im oberen Bereich aus Holzfachwerk.

Die Standsicherheit des unteren Bereiches ist nach einer Untersuchung der Bauverwaltung trotz kleinerer Feuchtigkeitsschäden nicht gefährdet. Anders sieht es im Bereich des Holzfachwerks aus. An der Nord- und Westseite sind größere Beschädigungen vorhanden.

CDU und SPD, das wurde im Hauptausschuss deutlich, wollen den das Ortsbild seit Jahrzehnten prägenden Turm als Ganzes erhalten, auch wenn die Komplettsanierung des Schlauchturms inklusive des rund fünf Meter hohen Fachwerkanteils mit voraussichtlich rund 110.000 Euro zu Buche schlagen wird.

Alternativ hatte die Verwaltung vorgeschlagen, das Fachwerk abzureißen und den unteren Teil zu erhalten: Kosten dieser Variante, die aus Sicht der Verwaltung das Ortsbild in zumutbarem Rahmen beeinflusst: rund 59.000 Euro. Mit dem Teilabbruch werde zudem das bei einem Erhalt des Fachwerks nicht genau zu kalkulierende Kostenrisiko minimiert.

Der Schlauchturm steht nicht unter Denkmalschutz. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke regte allerdings an, die Denkmalwürdigkeit des Turms überprüfen zu lassen, damit eventuell auch Zuschüsse im Rahmen der Sanierung aquiriert werden können.

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