Sanierung der Kermeterstraße in drei Abschnitten

Von: Gudrun Klinkhammer
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Noch ist eine Durchfahrt in Hergarten gut möglich. In späteren Bauabschnitten soll es kurzfristige Vollsperrungen geben. Foto: Gudrun Klinkhammer

Hergarten. Eine große Baustelle bestimmt seit Anfang Juli das Straßenbild von Hergarten. Der Straßenverkehr wird auf der Kermeterstraße, das ist die Hauptdurchgangsstraße und gleichzeitig die Bundesstraße 265, nun halbseitig mittels einer Ampelanlage an dem aufgerissenen Straßenteil vorbeigeführt.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Ville-Eifel mit Sitz in Euskirchen, ist für den Neuaufbau der Straßendecke zuständig. Für die Kanalbaumaßnahme zeichnet die Stadt Heimbach verantwortlich.

Bernd Aulmann, Pressesprecher vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, sagt dazu: „Die Sanierungsarbeiten auf der rund 1,5 Kilometer langen Strecke umfassen die Erneuerung des gesamten Asphaltaufbaus.

Gleichzeitig führt die Stadt Heimbach eine Kanalsanierung in offener und geschlossener Bauweise durch.“ Neben dem Mischwasserkanal in Teilbereichen werden auch die Hausanschlussleitungen saniert. Die Bauarbeiten sind in drei Bauabschnitte unterteilt. Begonnen wurde nun mit dem mittleren Abschnitt zwischen der Straße Zum Bleiberg (Landesstraße 169) und der Hergartener Straße (Kreisstraße 25). In den beiden anderen Abschnitten zwischen Waldweg und Zum Bleiberg sowie zwischen Hergartener Straße und Ortsende wird jeweils unter Vollsperrung gebaut.

Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert, die Vollsperrungen jeweils vorzeitig auch über die Medien bekannt gegeben. Wie Erich Schmidt, Amtsleiter Planen und Bauen bei der Stadtverwaltung in Heimbach, informiert, werden diese Vollsperrungen allerdings sowieso nur kurzfristig durchgeführt werden.

Schmidt: „Wir nutzen jede Gelegenheit, um in einem Rutsch derartige Straßensanierungsarbeiten auch für die Erneuerung der Kanäle im Stadtgebiet zu greifen.“ Rund 50 Prozent der Kanäle im Heimbacher Stadtgebiet wurden in den vergangenen Jahren bereits aufgearbeitet, rund 50 Prozent müssen noch hergerichtet werden.

Wie der Amtsleiter weiter sagt, sind viele Kanäle aus den 1970er Jahren und noch älter. Probleme stellen zudem gerade in der Eifel und speziell in Hergarten Erdbeben und der Schwerlastverkehr dar. Schmidt: „Die Erde in diesem Gebiet bebt pro Jahr circa zehn bis 15 Mal.

Die Beben merkt man nicht unbedingt, aber sie sind gut messbar.“ Für weitere Erschütterungen und damit Schäden an Bauwerken und dem Kanal ist zudem der durch Hergarten fahrende Schwerlastverkehr verantwortlich, der zwischen der Eifel und dem Dürener Land hin- und herpendelt. Die Kosten für den Aufbau der Straßendecke in Hergarten betragen rund 550.000 Euro, die Kosten für die Kanalsanierung belaufen sich auf circa 420.000 Euro.

Auf den Baustellenschildern steht als Ende der Baumaßnahme März 2016. Bernd Aulmann nennt jedoch den November 2015 als anvisiertes Ziel. Die Baumaßnahme in Hergarten ist die Fortführung der Maßnahmen, die bereits in den vergangenen Monaten auf der B 265 vorgenommen worden waren. So ist bereits ein Straßenteilstück bei Düttling saniert worden ebenso wie das Straßenstück zwischen Hergarten und Vlatten.

Weitere Infos: www.strassen.nrw.de

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