Sachbearbeiterin überweist Honorare aufs eigene Konto

Von: hp
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Düren. Ein wechselvolles Liebesverhältnis ließ eine jetzt 49 Jahre alte Frau zur Täterin werden.

Wegen der über zehn Jahre währenden „On-Off-Beziehung”, wie die Dürenerin die damalige Situation selbst beschrieb, rutschte sie nach Darstellung ihres Anwalts immer wieder in ein „tiefes psychisches Loch”.

In dieser Situation wurde die Frau im September 2005 straffällig, in dem sie als Sachbearbeiterin eines Dürener Krankenhauses erstmals ein Honorar auf ein eigenes Konto überwies. Insgesamt entstand dem Arbeitgeber der Angeklagten in vier Jahren ein Schaden von etwas mehr als 30000 Euro.

Der Staatsanwalt plädierte auf eine Gesamtstrafe von einem Jahr und sechs Monaten, während der Verteidiger auf höchstens ein Jahr und zwei Monaten plädierte.

Das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Hans-Georg Wingen verurteilte die Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde
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