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Rurtalbahn betreibt weiter den RB 21 Nord: Neue Triebwagen

Von: sj
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Guido Emunds, Sebastian Nießen, Marcel Philipp und Heiko Sedlaczek (von links) unterzeichneten im Dürener Leopold-Hoesch-Museum die Verträge. Foto: Stephan Johnen

Kreis Düren. Die Dürener Rurtalbahn (RTB) betreibt auch weiterhin die Linie RB 21 Nord, den Nordast der Rurtalbahn von Düren nach Linnich. Die Linie RB 20, (Euregiobahn) wird ebenfalls bis zum Jahr 2020 von der DB Region NRW bedient.

Die entsprechenden Verträge haben Dienstagnachmittag die Vertreter der Verkehrsunternehmen und des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) im Dürener Leopold-Hoesch-Museum unterschrieben. Beide Aufträge waren zuvor europaweit ausgeschrieben worden.

„Die Euregiobahn und die Rurtalbahn sind Erfolgsgeschichten unserer Region. Das sind starke Marken“, sagte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) als stellvertretender NVR-Verbandsvorsteher. Dürens Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) freute sich, dass die Rurtalbahn die Ausschreibung gewonnen hat. Den Fahrgästen versprach er mehr Komfort. „Auf allen Strecken soll die Qualität für die Fahrgäste gleich sein“, versprach er.

Um dies zu verwirklichen, bestellt die Rurtalbahn neue Triebwagen des Typs „Lint 54“. „Bisher bieten die im Einsatz befindlichen Triebwagen 76 Sitzplätze, die neuen Züge des Herstellers Alstom verfügen über 160 Sitzplätze und sind 54 statt 26 Meter lang“, erklärte Rurtalbahn-Geschäftsführer Sebastian Nießen. Die neuen Triebwagen sind zudem mit einer Klimaanlage und Toiletten ausgestattet und bieten damit ab Juli 2017 den gleichen Komfort wie die im Südkreis zwischen Düren und Heimbach eingesetzten „Regio Shuttles“. Rund 10 Millionen Euro kostet die Anschaffung der neuen Züge.

Auch in die Strecke wird investiert, etwa vier bis fünf Millionen Euro. Ende 2017 soll in Jülich der neue Haltepunkt „An den Aspen“ erstmals angefahren werden. Damit diese Anbindung ohne längere Fahrzeit in den Fahrplan integriert werden kann, wird die Strecke für eine Beschleunigung ertüchtigt.

„Die Unterzeichnung trägt dazu bei, den Nahverkehr in unserer Region zu sichern“, sagte NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek. Dies sei nicht selbstverständlich, da der „Schienennahverkehr in NRW und besonders im Rheinland unterfinanziert ist“. Er forderte die Landesregierung auf, in Berlin eine bessere Verteilung der Bundesmittel durchzusetzen.

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