Rurschiene wartet weiter aufs schnelle Internet

Von: smb
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Kreuzau. Für die Bewohner der sogenannten Rurschiene heißt es weiter: Warten auf schnelles Internet. Das teilte David Gottstein vom Bauamt mit. Zwar sei bereits ein Antrag auf Fördermittel gestellt und man habe nur noch auf eine Antwort der Bezirksregierung gewartet, aber jetzt habe sich die Situation verändert.

Grund sei das Auftreten der Firma „Deutsche Glasfaser“ – und das könnte für die Kreuzauer ein zweischneidiges Schwert sein. Die Firma baut das Glasfasernetz bis zu den Häusern aus, wenn mindestens 40 Prozent der Haushalte in Dörfern mit mehr als 500 Wohnungen/Anschlüssen einen Vorvertrag unterzeichnen, in kleinen Dörfern muss die Quote höher sein, wie ein Vertreter der Firma jüngst in Niederzier erläuterte. „Aus kommunaler Sicht ist das sehr reizvoll“, betonte Gottstein.

Denn trotz der möglichen Förderung müsse die Gemeinde noch 188.000 Euro selbst aufbringen. Wie Gottstein erläuterte, ist aber das Marktversagen Bedingung für die Förderung. Und mit dem Auftreten der Deutschen Glasfaser könne man davon nicht mehr unbedingt ausgehen. „Allerdings sind es bei uns nur wenige und kleine Orte“, merkte Gottstein an. Er sieht die Möglichkeit, dass die für das Unternehmen erforderliche Quote nicht erreicht werde. „Eine weitere zeitliche Verzögerung ist jetzt allerdings möglich“, sagte Gottstein.

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