Niederau - Rurland Big Band überzeugt mit Neujahrskonzert

Rurland Big Band überzeugt mit Neujahrskonzert

Von: Bruno Elberfeld
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Stabwechsel: Dr. Dieter Schäfer (Mitte), zehn Jahre lang Dirigent der Big Band, übergab die Leitung an Anna Christina Kleinlosen. Foto: Elberfeld

Niederau. Das erleben Konzertbesucher nicht alle Tage: die Übergabe des Dirigentenstabes in der Halbzeit des Konzerts an eine Nachfolgerin. So geschah es während des Neujahrskonzerts der Rurland Big Band im Schenkel-Schoeller-Stift. Seit der Gründung der Big Band hatte Dr. Dieter Schäfer die Leitung inne, jetzt übergab er sie in der Pause des traditionellen Neujahrskonzerts an Anna Christina Kleinlosen. Sie wird den musikalischen Weg der Big Band nun prägen.

Für alle Anwesenden, aber besonders für die Akteure, ein bewegender Auftritt. Dieter Schäfer nahm den Platz in der ersten Reihe ein, wo Kleinlosen bis dahin gesessen hatte. Es war ein reibungsloser Wechsel. Die beiden Personen agierten nun von anderen Standorten. Stück für Stück wird nun eine andere Handschrift sichtbar werden, denn jeder Dirigent hat wohl eine andere Auffassung, wie eine Komposition interpretiert sein will.

Was die Frauen und Männer auf der Bühne des gut gefüllten Sälchens in den etwa zwei Stunden boten, war „erste Sahne“. Die Töne saßen und die Sänger und Instrumentalisten zeigten ihr Können, so dass bei einigen flotten Ohrwürmern viele Gäste nicht umhin konnten, mit den Füßen zu wippen, die Hände zu bewegen oder zu klatschen. Mit weit über 20 Kompositionen hielten die Musiker die Hörer auf Trab. „So what‘s new?“ Mit dieser Frage begann die Rurland Big Band. „Wie immer“, sagte Dieter Schäfer. Dann folgten „Swing auf Swing“, abgelöst von „Slow oder Foxtrott“.

Wer ist bei solchen Konzerten nicht begeistert von Glenn Miller und seiner „Moonlight Serenade“, seinem „In the Mood“? Begeistert zeigten sich die Männer und Frauen im Auditorium von Bert Kaempferts „Strangers in the Night“, das Martin Veenstra gentlemanlike und professionell sang. Weitere Höhepunkte waren die Instrumentalfassungen von „My Way“ und „Georgia“.

Gerne ließen die Menschen sich vom Komponisten Dobschinski zum „Tanztee bei Cole Porter“ einladen oder von seinem Lied „S‘wonderfull“ zum Träumen verführen. Als weitere Überraschung wartete die Big Band mit dem A-capella-Gesangstrio Tricolor“ auf. Die drei Sängerinnen integrierten sich thematisch und musikalisch mühelos in das Konzept der Rurland Big Band.

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