Rur-drei-Brücken-Lauf: Im Jubiläumsjahr soll es Überraschungen geben

Von: heb
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Startschuss im Rurpark: Für die Teilnehmer des Hauptlaufs entlang der Rur ging es auf eine zehn Kilometer lange Strecke. Foto: Buch

Birkesdorf. Als die Wanderer und Walker am Samstagnachmittag auf ihre Zehn-Kilometer-Strecke aufbrachen, war dies der Auftakt für einen Tag voller Ausdauersport im Rurpark. Es folgten die Bambini, der Schülerlauf über 1000 Meter, die Fünf-Kilometer-Distanz und schließlich am Abend die Königsdisziplin des Tages: der Hauptlauf über zehn Kilometer.

Die vom Deutschen Leichtathletik Verband vermessenen Strecken führte die Läufer beim Isola Rur-drei-Brücken-Lauf aus dem Rurpark entlang der Rur, über und unter drei Brücken und schließlich wieder ins Ziel im Park.

Als Schnellster des Hauptlaufs überquerte der vereinslose Nikki Johnstone nach 34:01 Minuten die Ziellinie. Hoffnungen auf den Sieg hatte sich auch der Dritte des Vorjahres, Asad Zaki vom Sportpark Kohlscheid gemacht. Knapp scheiterte er letztlich an seinem Ziel, konnte seine Vorjahresleistung aber mit dem zweiten Platz nochmals verbessern. Vielleicht bestätigt sich der Trend ja im Jubiläumsjahr.

Für das 25-Jährige im kommenden Jahr plant der Turnverein Birkesdorf als Organisator jedenfalls einige Highlights. „Wir bemühen uns, einen namhaften Läufer zu gewinnen, aber da ist leider noch nichts in trockenen Tüchern”, wagte Clelia Monschau, die Vorsitzende der Leichtathletik-Abteilung, einen Ausblick.

Einblick in die Geschichte

Einen Einblick in die Geschichte des Laufs gab ihr Vorgänger, der langjährige Vorsitzende Wilhelm Schwalbach, der die Laufgruppe 1983 auch mit gründete. „Zum 125. Geburtstag des BTV haben wir uns von der Laufgruppe damals entschlossen, selber einen Lauf zu organisieren. Das war im Jahr 1989 die Geburtsstunde des Brückenlaufs”, erinnert er sich.

„Vor elf Jahren, damals habe ich auch eine Laufgruppe bei der Isola betreut, haben wir dann unseren Sponsor gewinnen können, bis heute ein verlässlicher Partner”, fährt er fort. Stolz berichtet der 74-Jährige, dass er in all den Jahren nur einen Läufer disqualifizieren musste.

Auf die Frage nach der Zukunft des Laufs antwortet er: „Ein paar mehr junge Läufer täten sicherlich gut.” Doch lachend ergänzt er: „Letztes Jahr hat bei den Bambini ein Anderthalbjähriger teilgenommen, mit Hilfe der Mutter hat er die 300 Meter auch geschafft. Im Ziel hat der Pimpf gefeiert wie ein echter Profi.”

Auf die diesjährigen Sieger in den Disziplinen warteten bei der Siegerehrung an der Grillhütte im Birkesdorfer Rurparks die Pokale, der Rest des Feldes kann sich seinen Leistungsnachweis ebenfalls als Urkunde auf der Homepage des BTV herunterladen.

Wertungsrelevant ist der Lauf zudem für den Rur-Eifel-Volkslauf Cup.
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