Merken - Rund um Merken: Schnell im Regen

Rund um Merken: Schnell im Regen

Von: sis
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Regen und Sturm hielten am Sonntag die Radsportler nicht von couragierten Rennen bei „Rund um Merken“ ab. Foto: Franz Sistemich

Merken. Jörg Thönnessen muss nicht lange überlegen: „Es war schon mal richtig kalt. Wir hatten auch schon mal Eis. Aber dass es praktisch den ganzen Tag regnet, das haben wir noch nicht erlebt“, sagte am Sonntag der Vorsitzende des RRC Düren-Merken.

Das triste Wetter sorgte für Zweierlei: Nur wenige Zuschauer verloren sich beim Radrennen „Rund um Merken“ an der Roermonder Straße. Und die Zahl der Teilnehmer blieb hinter den Erwartungen zurück.

Statt der erhofften rund 400 Teilnehmer stiegen nur gut 250 Fahrer auf die Rennräder und in die Pedale. Doch die trotzten Regen und Sturm mit bravourösen Leistungen, wie sowohl Jörg Thönnessen als auch Sven Rehbein feststellten. Der sportliche Leiter des Radsportvereins Dürens freute sich über den Auftritt seines jungen Fahrers Joshua Schotten im Rennen der C-Klasse über 60 Kilometer.

Schotten dominierte mit zwei anderen Pedaltretern das Rennen vom Start an. Das Trio wechselte sich bei der Führungsarbeit sehr gut ab, so dass sie den Vorsprung auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs weiter ausbauten. Schließlich hatten sie das übrige Feld nicht nur vor sich, sie überrundeten ihre Kollegen auch noch. „Das war ein starkes Rennen von Joshua“, freute sich Sven Rehbein.

Eine überragende Leistung sahen die Zuschauer auch beim Großen Preis der Volksbank Düren der Elite BT und A/B-Fahrer. Nach gut zwölf der 32 Runden (80 Kilometer) übernahm Daniel Westmattelmann vom Koblenzer Team Kuota-Lotto immer mehr das Kommando. Kontinuierlich baute er den Vorsprung auf eine Dreier-Gruppe aus. Aus dieser löste sich schließlich sein Vereinskamerad Maximilian Richard Walscheid.

Doch auch der Deutsche U23-Meister des Jahres 2014 konnte dem Führenden nicht folgen. Und so fuhr der Koblenzer nach etwas über zwei Stunden mit großem Vorsprung über die Ziellinie. Zweiter wurde Walscheid. Ihren Vorsprung vor dem immer näher kommenden Feld retteten Lars Becker (RV Blitz Spich) und Robert Retschke, ebenfalls Kuota-Lotto, ins Ziel.

Möglicherweise werden die Zuschauer am 19. April beim Klassiker „Rund um Düren“ auch die drei starken Kuota-Lotto-Fahrer zu sehen sein. Das Team wird jedenfalls von der Kreuzauer Hauptstraße das Rennen angehen.

Die Verantwortlichen des RRC Düren-Merken zeigten sich trotz des schlechten Wetters auch wegen zweier anderer Aspekte mit dem Renntag zufrieden: Ein dänisches Junioren-Team setzte die seiner Leitung vorgegebene Taktik einwandfrei um und fuhr der Konkurrenz auf und davon. Und 15 Jungen und Mädchen starteten bei den Rennen für den nichtorganisierten Nachwuchs. Mit dieser Zahl hatte angesichts des Regens wahrlich keiner gerechnet.

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