Kreuzau/Düren - „Rund um Düren“: Sieger 2013 ist nur zweite Wahl

„Rund um Düren“: Sieger 2013 ist nur zweite Wahl

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
7462632.jpg
Auch die 81. Auflage von „Rund um Düren“ endet wieder in Kreuzau. Gut möglich, dass das Peloton wieder geschlossen den Rundkurs mit Ziel auf der Hauptstraße erreicht. Foto: Jörg Abels

Kreuzau/Düren. Geert van der Weist gewann im vergangenen Jahr den Schlussspurt auf der Kreuzauer Hauptstraße. Der Niederländer war der schnellste Fahrer des 80. Radrennens „Rund um Düren“. In diesem Jahr findet die 81. Veranstaltung möglicherweise ohne den Titelverteidiger statt.

Denn der Sieger spielt bei seinem Mannschaft aktuell nur eine Nebenrolle: Das Cycling Team Jo Piels hat van der Weijst nur als Reservefahrer für das Rundstreckenrennen am Sonntag, 27. April, gemeldet.

„Das wundert uns schon“, sagte Heinz Stüttgen vom RSV Düren, der dieses internationale Rennen veranstaltet. Die Frage ist: Sind die anderen Fahrer noch stärker als der Vorjahressieger? Oder hat Geert van der Weijst abgebaut? Egal wie die Frage beantwortet würde: Für Sven Rehbein, der beim ersten „Rund um Düren“ nach Ende seiner aktiven Laufbahn als Teamleiter des Cycleteam Hergarden Düren des RSV fungieren wird, gibt es nicht den Favoriten auf den Sieg bei diesem anspruchsvollen Radrennen durch die Eifel: „Bei der Tour de France gibt es einen kleinen Kreis, bei uns spielen viele Faktoren eine Rolle, so dass selbst ein Außenseiter eine Siegchance hat.“

Auf das Podest auf der Kreuzauer Hauptstraße, wo sich zum vierten Mal in Folge Start und Ziel befinden wird, wird wohl kein Fahrer des RSV Düren klettern: „Wir streben einen Platz unter den ersten 20 Fahrern an“, sagte Rehbein.

Bisher haben 18 Rennställe für das Eliterrennen„Rund um Düren“ über 135 Kilometer gut 140 Fahrern gemeldet. 180 Radrennfahrer können maximal auf die Strecke geschickt werden. Sie führt von Kreuzau über Winden, Untermaubach, Straß, Kleinhau, Hürtgen, Vossenack, Rollesbroich, Strauch, Schmidt, über Zerkall und Bergstein wieder auf die Runde durch die Eifel bis eben wieder nach Kleinhau. Von dort aus fahren die Rennfahrer wieder zurück nach Kreuzau, wo sie noch fünf lokale Runden bis zur Zieleinfahrt absolvieren müssen. Ankunft wird je nach Rennverlauf zwischen 16 und 16.30 Uhr sein.

Auf einem Rundkurs

Auch in diesem Jahr warten die Verantwortlichen des RSV, wie sie auf einer Pressekonferenz in der Dürener Sparkasse erläuterten, mit einer Neuerung auf: Gingen im vergangenen Jahr die Damen wegen eines Bundesligarennens in Kreuzau an den Start, so wird am 27. April eine Masters-Rennen an den Start. Die Fahrer der 50plus-Generationen werden wie die Schüler auf einem Rundkurs in Kreuzau den Sieger ermitteln. Das verspricht eine spannende Sache zu werden: „Die fahren auf Teufel-komm-raus“, sagte Stüttgen.

So gut die Vorbereitungen auch laufen – der RSV lobte ausdrücklich die Gemeinde Kreuzau – hat der Radsportverein an diesem Sonntag zwei Probleme: Zum einen wird am 27. April der Weiße Sonntag gefeiert, zum zweiten fehlen den Verantwortlichen auch deswegen 50 Fahrer. Informationen dazu erteilt Wolfgang Nießen unter Telefon 0171/6265033. Es gibt zumindest Verpflegung und 25 Euro.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert