„Rund um Düren“: Schweizer will wieder siegen

Von: sis
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Zählt auch 2013 zu den Favoriten beim Radklassiker „Rund um Düren“ mit Start und Ziel in Kreuzau: Vorjahressieger Michael Schweizer. Foto: Weinberger

Düren. „Ich denke, dass wir uns im nächsten Jahr in Kreuzau wiedersehen werden“, sagte Alexander Donike vor gut einem Jahr. Am 21. April dieses Jahres ist es wieder soweit. Der Vorsitzende des Radsportvereins Düren, die Radsportler und ihre Fans sehen sich wieder im Zentralort. Denn: Zum dritten Mal ist Kreuzau Start und Ziel für ein traditionsreiches Radrennen.

„Rund um Düren“ heißt dieser Klassiker, der in diesem Jahr zum 80. Mal ausgetragen wird. Und angesichts des runden Geburtstages wartet Veranstalter RSV Düren mit einer Premiere auf: Zum ersten Mal findet im Rahmen der internationalen Radfernfahrt ein Bundesligarennen der Frauen statt. Bisher haben sechs Teams gemeldet. 105 Team- und Einzelfahrerinnen wollen die anspruchsvolle Strecke durch die Eifel in Angriff nehmen.

Diese und andere Informationen gaben am gestrigen Mittwoch Alexander Donike und Sven Rhehbein, routinierter A-Rennfahrer des RSV Düren, und andere Mitglieder des Vereins bekannt.

Im Mittelpunkt des 80. Auflage des Radklassikers, der vor genau 103 Jahren zum ersten Mal ausgetragen wurde, steht das Elite-Klasse-Rennen der Herren. 135 Kilometer müssen die Fahrer absolvieren. Absolute Härtetests auf dieser Strecke sind die Steigungen im Kalltal nach Rollesbroich hoch – immerhin 13 Prozent – und hinauf von Zerkall nach Bergstein.

Einer der Favoriten dürfte der Vorjahressieger sein: Michael Schweizer hat den Organisatoren mündlich zugesagt. Der Oberbrucher muss sich mit seinen Kollegen des Teams NSP gegen die Konkurrenz von über 20 Mannschaften aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien durchsetzen.

Auch der Radsportverein Düren wird wieder mit einem Team in das Geschehen eingreifen. Allerdings: „Unser Ziel wird es sein, zwei unserer acht Fahrer ins Ziel zu bringen“, sagte Sven Rehbein, der selbst zum Team Düren gehören wird.

Weil die Konkurrenz der profihaft trainierenden übrigen Rennställe zu stark sein wird, legt der RSV Düren sein Hauptaugenmerk auf das Rennen der C-Klasse. In ihm wird er vor allem auch jüngere Fahrer an den Start schicken – und hoffen, dass diese sich sehr achtbar aus der Affäre ziehen werden: „Vor etlichen Jahren hat unser jetziger Vorsitzender Alexander Donike dieses C-Rennen gewonnen. In diesem Jahr hoffen wir, wieder auf dem obersten Treppchen zu landen.“

Bevor die Jugendlichen, Frauen und Herren an den Start gehen, müssen die Verantwortlichen des RSV aber noch so manche Arbeitsstunde in die Organisation stecken. So benötigt der Verein noch rund 30 Helfer. Interessenten, die mit Verpflegung und einer Aufwandentschädigung von 25 Euro entlohnt werden, mögen sich an Wolfgang Nießen unter Telefon 0171/ 6265033 wenden.

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