Kreuzau - „Rund um Düren“: Rehbein traut seinen Fahrern einiges zu

„Rund um Düren“: Rehbein traut seinen Fahrern einiges zu

Von: Franz Sistemich
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Freuen sich auf Sonntag: Sven Rehbein, Alexander Donike, Arnd Sevenich und Max Plönnes (von links). Foto: sis
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Über die Berge der Eifel und ihre Täler führt am morgigen Sonntag wieder der Radklassiker „Rund um Düren“. Start und Ziel ist die Hauptstraße in Kreruzau. Foto: Jörg Abels

Kreuzau. Nein, Sven Rehbein kribbelt es nicht in den Beinen. Der Sportliche Leiter des Radsportvereins Düren würde keinesfalls noch einmal das Radrennen „Rund um Düren“ bestreiten wollen. Oft hat er es absolviert, doch ist er froh, dass er vor über einem halben Jahr seinen Rücktritt vom Radsport erklärt hat: „Ich freue mich, dass ich jetzt organisieren kann und als Sportlicher Leiter die jungen Fahrer unseres Cycleteams Hergarden unterstützen kann.“

Beispielsweise schon vor ein paar Tagen per E-Mail: „Bleibt locker bei unserem Heimrennen“, hat er den RSV-Fahrern der C-Klasse und des Eliterennens geschrieben. Radsport sei schließlich nur ihr Hobby, da sei es selbstverständlich, dass sie besonders mit den starken Fahrern der Eliteklasse nur schwer mithalten können.

Und dennoch: Bei aller Lockerheit sind die Fahrer des Hergarden-Teams ehrgeizig. Beispielsweise Max Plönnes, der mit Michael Hover, Manfred Lubberrich, Marcel Speis, Yannik Zohren, Fredrich Dahmen und Lukas Menzel bereits um 8.40 Uhr mit der C-Klasse auf eine Runde durch die Eifel geht. „Ich würde mich freuen“, sagte der 24-jährige Student, „wenn ich wieder unter den ersten 30 Fahrern ins Ziel komme.“

Aber Plönnes denkt auch an die Mannschaftskollegen: „Wir wollen als Team stark fahren und wenn dann ein anderer die bessere Tagesform hat, dann werden wir schauen, dass wir ihn weit nach vorne bringen.“

Weit nach vorne heißt für Sven Rehbein: „Ich traue unseren Fahrer durchaus einen Platz unter den ersten drei Fahrern der C-Klasse zu.“

Etwas anders sieht es bei allem Ehrgeiz dann doch bei den Elite-Fahrern aus. Arnd Sevenich: „Wir treten schon gegen Fahrer an, die ein bis zwei Klassen besser sein. Dennoch wollen wir versuchen, drei bis vier unserer Fahrer bis ins Ziel zu bringen.“

Das wäre für ihn, Thorsten Piniek, Yannik Distel, Markus Schnock, Nick Runia sowie die Gastfahrer Diego van Looy, Roland Siegberg und Jarno Reimers, die mit den Trikotnummern 71 bis 78 unterwegs sind, schon ein Erfolg. Wobei: Schon allein am Beispiel van Looys zeigt sich der Unterschied zu den Dürenern: Der Belgier hat in dieser Saison schon über 20 Rennen bestritten, die Dürener gerade mal eine Handvoll.

Bis zu 24 Mannschaften mit bis zu 180 Radrennfahrern werden am Sonntag ab 13 Uhr das Hauptrennen bestreiten. Zu den Favoriten zählen die Fahrer des niederländischen Teams Jo Piels, dessen Vorjahressieger Geert van Weijst möglicherweise nur Reservefahrer ist, sowie die Pedaltreter des deutschen Teams Stölting. Zwischen 16 und 16.30 Uhr steht der Sieger fest.

Sein Name könnte wie der von vielen anderen „Rund um Düren“-Siegern dann auch bei einem Profi-Team auftauchen; denn: „Der Sieg bei unserem Rennen hat schon einen großen Stellenwert,“ weiß Sven Rehbein. „Rund um Düren“ gehört schließlich zu den vier schwersten Radrennen in der Bundesrepublik Deutschland.

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