„Rund um Düren”: Niederländer Bram Schmitz ist Favorit

Von: Jörg Abels
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Um 12.45 Uhr fällt am Sonntag am Stadtcenter der Startschuss zum Elite-Rennen „Rund um Düren”. Bis kurz vor Birgel ist das Rennen neutralisiert. Foto: Abels

Düren. Der bange Blick der Organisatoren des RSV Düren geht gen Himmel. Nasskaltes Schauerwetter ist das letzte, was die Organisatoren des Radklassikers „Rund um Düren” und die über 900 gemeldeten Fahrer in den einzelnen Rennklassen am morgigen Sonntag gebrauchen können.

Und sollten die Spitzenfahrer um den niederländischen Vorjahressieger Bram Schmitz und die bei „Rund um Düren” immer sehr motivierten Fahrer des Stolberger Teams Kuota Indeland mit Kapitän Björn Glasner auch bei der 76. Auflage des nationalen Radklassikers wieder derart auf das Tempo drücken, werden es die einheimischen Fahrer vom Team Hürtgenwald und vom neu formierten Team des RSV Düren schwer haben. „Vielleicht gelingt es Max Dresbach und Sven Rehbein aber, sich einmal in einer Ausreißergruppe zu zeigen”, wünscht Wulf Walther seinen Fahrern viel Glück, wohl wissend, dass sie mit dem Ausgang des Radklassikers wohl nichts zu tun haben werden. „Dafür ist das Rennen einfach zu schwer.”

„Ich gehe aber davon aus, dass wir Glück haben und sich die Sonne zeigen wird”, versprüht der RSV-Vorsitzende Wulf Walther Optimismus. Denn das Elite-Rennen über knapp 160 Kilometer durch die Nordeifel ist schon bei besten äußeren Bedingungen selektiv genug. Nach einem hart umkämpften Ausscheidungsfahren, rund 2000 erklommenen Höhenmetern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 40 km/h erreichten im letzten Jahr gerade einmal 59 der 200 am Mittag am Stadtcenter gestarteten Fahrer das Ziel auf dem Wirteltorplatz.

Topfavorit ist auch für den RSV-Chef der Ex-Telekom-Profi Bram Schmitz vom Team Van Vliet, der mit der Startnummer Eins ins Rennen gehen wird und vor knapp drei Wochen erst durch seinen Sieg bei der Normandie-Rundfahrt aufhorchen ließ. Aber auch Björn Glasner ist in guter Form. Er belegte Ostermontag „Rund um Köln” den 8. Platz und weiß ein starkes Team an seiner Seite, angeführt vom früheren Olympiasieger Luke Roberts und dem Vorjahreszweiten in Düren, Emmanuell van Ruitenbeek.

Wulf Walter aber freut sich nicht nur auf das Elite-Rennen, sondern auch auf das zwischen 13 und 15 Uhr erstmals ausgetragenen Damenrennen auf einem eigenen Rundkurs mit Start und Ziel auf dem Wirteltorplatz, vorbei am Stadtcenter, über Josef-Schregel-, Arnoldsweiler- und Hans-Brückmann-Straße. „Das ist sicher für die Zuschauer sehr interessant”, betont Walther, bevor gegen 16 Uhr die Elite-Fahrer auf ihre fünf finalen Stadtrunden gehen.

Straßensperrungen und Zeitplan
Während des Radrennens wird die Schenkelstraße in Düren von 7 bis 17 Uhr gesperrt. Der Rundkurs in Düren über Wirteltorplatz, Schenkel-, Schützen, Hohenzollern-, Friedrich-, Nideggener-, Nippes-, Rütger-von-Scheven-, August-Klotz- und Schenkelstraße ist von 15.45 bis 16.30 Uhr gesperrt, die Bergstrecken zwischen Vossenack und Rollesbroich (L160) sowie Schmidt und Brück (L246) von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

Vier Rennklassen sind in der Eifel unterwegs. Haben die Fahrer einen Verkehrsknotenpunkt passiert, gibt die Polizei die Straße wieder frei. Um 8.40 Uhr startet die C-Klasse (Ziel: 11.25 Uhr). Es folgen um 9.10 Uhr die Junioren U17 (Ziel: 10.50 Uhr) und um 13 Uhr die Junioren (Ziel: 15.45 Uhr).
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