„Rund um Düren“: Leon Rohde entscheidet Sprint für sich

Von: Carsten Rose
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Sieg im Sprint: Leon Rohde setzte sich beim Zieleinlauf in Kreuzau durch. Foto: Rose
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Anders als im Vorjahr war das Feld beim Anstieg hoch nach Kleinhau schon auseinandergezogen. Foto: Rose
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Die Treppchenformation: Sieger Leon Rohde (Mitte) mit dem Zweitplatzierten Konrad Geßner (l.) und dem Dritten Christopher Hatz. Foto: Rose

Kreuzau. Leon Rohde heißt der Sieger von „Rund um Düren“. Der 21 Jahre alte Fahrer vom „Development Team Sunweb“ gewann die 84. Auflage des deutschen Radrennklassikers und somit auch den Auftakt in die Bundesliga-Saison vor Konrad Geßner, 21, vom Team „Rad-net Rose“, der im vergangenen Jahr Dritter wurde, und Christopher Hartz, 25, von „Lotto Kern-Haus“.

Es lief nach kraftraubenden 152,4 Kilometern auf eine Sprintentscheidung hinaus, die aber schon mindestens gute 50 Meter vor der Ziellinie entschieden war.

Als das Hauptfeld die letzte der fünf Ortsrunden durch Kreuzau einläutete, sah alles danach aus, als würde das Team „Lotto Kern-Haus“, Mannschaftssieger der vergangenen Bundesliga-Saison, den größten Anspruch auf das Siegerpodest erheben – sieben Fahrer im schwarzen Dress mit dem markanten gelben Streifen führten die große Gruppe an. Letztlich hatten die Lotto-Spitzenfahrer Joshua Huppertz und Raphael Freienstein aber nichts mit der Entscheidung zu tun.

„Wir haben während des Rennens klar auf Lotto geguckt und im weiteren Verlauf entschieden, dass wir das Feld enger zusammenbringen wollen, um vorne mitzumischen. Absetzen konnten wir uns aber nicht. Dann war klar, dass es auf einen Sprint hinauslaufen wird“, sagte Rohde. „Ich war aber überrascht, dass wir mit so einer großen Gruppe ins Ziel gekommen sind.“

26 Profiteams waren auf der sehr selektiven Strecke mit ihren berüchtigten drei Eifelrunden vertreten. Aufgrund der Anstiege rauf nach Schmidt und die „Panaroma-Straße“ hoch nach Vossenack war das Fahrerfeld spätestens nach der letzten Eifelrunde und vor der Einfahrt nach Kreuzau in drei Gruppen aufgeteilt. „Gerade die Teams, die auf ihre Bergfahrer gesetzt haben, haben noch einmal Vollgas gegeben“, sagte Sven Rehbein, 2. Vorsitzender vom ausrichtenden RSV Düren.

Hinter Erwartungen

Von den Dürener Rennfahrern landeten drei auf dem Podest. Yannic Distel, der sich in der A/B-Klasse Chancen auf das Treppchen ausgerechnet hatte, kam auf Platz fünf. In der C-Klasse reichte es für Christian Dörfler nur zu Platz elf und nicht zur Topgruppe. RSV-Nachwuchsfahrer Timm Neffgen kam bei der U17 auf dem 15. Platz als bester Deutscher ins Ziel – es siegte der niederländische Meister. „Das ist ein anderes Niveau“, sagte Sven Rehbein, der letztlich – bis auf die Podestplätze – von den Ergebnissen „etwas enttäuscht“ war.

Insgesamt haben 700 Fahrer an „Rund um Düren“ teilgenommen.

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