„Rund um Düren“ jetzt mit mehr Höhenmetern

Von: Franz Sistemich
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Es warten wieder harte Kilometer auf die Fahrer beim 82. Radrennen „Rund um Düren“: Ob die Felder dann geschlossen wieder in Kreuzau ankommen, ist fraglich. Foto: Jörg Abels
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Freuen sich auf den 19. April: die Vertreter der Gemeinde Kreuzau, der Sparkasse und des RSV Düren. Foto: Sistemich

Düren. Das 82. Radrennen „Rund um Düren“ weist am Sonntag, 19. April, einige Neuerungen auf. Die wichtigste: Das traditionsreiche Rennen führt in diesem Jahr nicht durch den Kreis Aachen. Einzig und allein auf den Straßen des Kreises Düren radeln die Sportler.

Beispielsweise die Fahrer der Eliteklasse 3.3 KT A/B. 143,4 Kilometer legen sie zwischen dem Start und Ziel in Kreuzau zurück. Dabei müssen dreimal die so genannte Eifelrunde absolvieren. Sie führt am wegen der neuen Streckenführung diesmal eben nicht durch das Kalltal zwischen Raffelsbrand und Rollesbroich.

Die neue Streckenführung für die C-Klasse, die Elitefahrer und die Junioren sieht nach dem Start in Kreuzau und dem Passieren der Orte Winden, Untermaubach, Straß, und Großhau so aus: In Kleinhau biegen die Fahrer links ab. Sie fahren durch Bergstein nach Zerkall, biegen vor Brück in einen Wirtschaftsweg, der oberhalb von Brück auf die Landstraße 246 führt.

Es geht hoch nach Schmidt. Am unteren Ortseingang biegen die Fahrerfelder auf die Nideggener Straße ab, machen sich dann auf der Panoramastraße hinab ins Kalltal und hoch nach Vossenack. Von dort geht es weiter nach Hürtgen und wieder über Kleinhau auf die Eifelrunde, die die Elitefahrer beispielsweise dreimal absolvieren müssen.

Die Kreuzung in Kleinhau ist neben Kreuzau der Knotenpunkt, den die unterschiedlichen Rennklassen am häufigsten ansteuern. Zwölf Mal werden die Fahrer in Kleinhau nach Bergstein abbiegen. Deshalb veranstaltet das Kleinhauer Ortskartell dort ein kleines Volksfest mit Musik sowie Speisen und Getränken.

Bis vor wenigen Tagen lagen dem RSV Düren für das Manfred-Donike-Gedächtnisrennen für die Eliteklasse 14 feste Zusagen von Rennteams vor. In Belgien und den Niederlanden finden auch namhafte Rennen statt. Doch waren sich die RSVler sicher, dass weitere Teams noch nach Düren kommen. Die Hausherren werden selbstverständlich für dieses in Deutschland für den Amateurbereich einzigartige Rennen in allen einzelnen Klassen vertreten sein.

Beispielsweise im Eliterennen: „Wir werden A/B-Fahrer in das Hauptrennen schicken und wir hoffen, dass zwei oder drei von ihnen in Kreuzau unter den ersten 30 Fahrern im Ziel ankommen“, sagte Sven Rehbein, der Teamleiter. Besonders diese Fahrer werden die Strecke nach Vossenack zu spüren bekommen. „Die werden nach dem Anstieg keine eigene Meinung mehr haben“, sagte Rehbein und lächelte. Die neue Strecke hat es in sich – unter anderem weist sie mehr Höhenmeter auf.

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