„Rund in Düren“: Der RSV geht ein Wagnis ein

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
10395412.jpg
Wollen mit viel Optimismus das Radrennen „Rund in Düren“ etablieren: Schirmherren und Verantwortliche des RSV Düren sehen dem Rennsonntag am 19. Juli interessiert entgegen. Foto: Fred Schröder

Düren. Ein Rennsonntag mitten in der City: „Wir wissen, dass es ein Versuch ist. Aber wir wagen ihn, weil wir dieses Rennen etablieren wollen“. Alexander Donike, Vorsitzender des Radsportvereins (RSV) Düren, und sein Stellvertreter Sven Rehbein gehen mit viel Optimismus an die Sache.

Am Sonntag, 19. Juli, drehen sich ab 13 Uhr beim Radrennen im Herzen der Innenstadt wieder die schnellen Räder. Zum 42. Male heißt es wieder einmal „Rund in Düren“. Der RSV Düren will einen kompletten Renntag anbieten und damit den Radsportfreunden wieder einen Leckerbissen bieten.

Erstmals an einem Sonntag geht es rund in der City. Aus mehreren Gründen ist der RSV auf einen Sonntagstermin mitten in den Ferien ausgewichen. An diesem Tag ist kein anderes Radrennen in NRW, man steht bei der Organisation nicht unter Zeitdruck und zur „Halbzeit“ der Schulferien hofft man zusätzliches Publikum anziehen zu können. „Eine Woche vor der Annakirmes könnte das klappen“, orakelt Sparkassenvorstandsmitglied Udo Zimmermann, mit Bürgermeister Paul Larue Schirmherr der Veranstaltung.

Sportlich gesehen setzt RSV-Vorsitzender Alexander Donike auf die Attraktivität der rund tausend Meter langen Strecke. „Da sind kurze Kurven und knackige Antritte drin“.

Die rund tausend Meter lange Strecke mit Start und Ziel am Markt führt über die Oberstraße zum Ahrweilerplatz und über die Weierstraße auf den Kaiserplatz. Für die Zuschauer sind mehrere Übergänge eingerichtet.

Zum Auftakt starten um 13 Uhr die Senioren Ü40 über 40 Runden. Ab 14 Uhr sind die C-Klasse und die Junioren U19 auf der Strecke. Viel Herzblut stecken die RSV-Organisatoren in das „Fette Reifen Rennen“, bei dem die drei- bis sechsjährigen und sechs- bis zwölfjährigen Cracks der Zukunft über 2,4 und 4,8 Kilometer strampeln. „Das wird ein Publikumsmagnet“, wissen die Macher.

Zum Abschluss gehen dann um 16 Uhr die Profis AB auf die Strecke über 70 Runden. Hier erwartet man an die 60 Starter. Für das Fette-Reifen-Rennen erwartet Sven Rehbein noch weitere Starter. Sie können sich bei der Sparkasse melden, aber auch direkt an Sven Rehbein unter der Telefonnummer 0179/7588014 oder per E-Mail an svenrehbein@freenet.de.

Das Rennen „Rund in Düren“ hat Tradition, denn es wurde bereits 42 Mal gefahren. In der Siegerliste finden sich Namen wie die der Profis Jens Heppner oder der Dürener Sascha Henrix und Manfred Donike, der Bruder von Alexander, der in den 90er Jahren mehrmals das Rennen gewann.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert