Rund 200 Mitglieder arbeiten an Konzept für Haus des Gastes

Von: gkli
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Das Haus des Gastes im Heimbach: Mit seiner Schließung wollen sich viele nicht abfinden. Foto: Gudrun Klinkhammer

Heimbach. Mit dem Beschluss der Stadtvertretung, das Haus des Gastes im Oktober zu schließen, können und wollen sich viele Heimbacher nicht abfinden. Der Heimbacher Verein „Die jungen Alten“, 200 Mitglieder stark, schrieb bereits einen offenen Brief an Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer.

Zudem trafen sich diverse Mitglieder des Vereins am Donnerstagabend zu einer Sondersitzung. Hilde Amrein ist die Vorsitzende des Vereins. Sie sagte nach der Sitzung: „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir versuchen, das Haus zu erhalten.“ Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer machte den „jungen Alten“ deutlich, dass vor allem Personalkosten eingespart werden müssen.

Auch bestätigte der Bürgermeister, dass ein chinesischer Investor Interesse am Haus des Gastes bekundet hatte. Allerdings ist dieser Investor inzwischen in Hergarten fündig geworden und übernimmt dort einen alt eingesessenen Gastronomiebetrieb.

Inzwischen meldeten sich schon einige Bürger, sowohl junge Mütter als auch Senioren, die ihre Mitarbeit den „jungen Alten“ ehrenamtlich zur Verfügung stellen möchten. Amrein: „Eine junge Mutter möchte beispielsweise ehrenamtlich beim Erhalt der Kinder- und Erwachsenenbücherei mitwirken.“

Inzwischen denken die „jungen Alten“, die in den vergangenen Jahren bereits etwa auf dem Gebiet einer Kleiderkammer oder auf dem Gebiet der Flüchtlingshilfe viel in Heimbach bewegt haben, an eine Umwandlung des Haus des Gastes in eine Art Mehrgenerationenhaus. Cremer: „Ich bin froh, dass endlich eine Bewegung zu verzeichnen ist.“

In kleineren Ortschaften auf Heimbacher Stadtgebiet wie etwa in Blens gebe es auch Vereine und Zusammenschlüsse, die derartige Aufgaben stemmen. Für Heimbach und Hasenfeld fände der Bürgermeister eine derartiges Engagement von Vereinen ebenfalls wünschenswert. Amrein: „Während der Sitzung meldeten sich direkt weitere Bürger, die ein Ehrenamt in Bezug auf das Haus Über Rur übernehmen würden.“ Nun wird eine Arbeitsgruppe zusammenkommen, die ein konkretes Konzept erarbeitet. Weitere Infos gibt es auch im Netz.

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