Heimbach - Rund 10.000 Besucher sehen die Fazzino-Bilder

Rund 10.000 Besucher sehen die Fazzino-Bilder

Von: ale
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Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer, Landrat Wolfgang Spelthahn und Prof. Dr. Frank Günther Zehnder verabschiedeten Franz-Josef Hellwig, den Verwaltungsleiter der Kunstakademie (Zweiter von rechts). Foto: ale

Heimbach. Bei einem Neujahrsempfang gilt es, Rückblick und Ausblick zu halten; so war es auch am Sonntag in der Internationalen Kunstakademie Heimbach. Mit einem „festlichen Ruf“ von Händel begrüßte ein Bläserquartett die Besucher.

Pia Quade, Janna Nierhoff, Marc André Weyermann und Renold Quade erfüllten mit ihren Instrumenten, zwei Trompeten, einem Horn und einer Posaune, den Raum mit wahrlich festlicher Musik.

Dann richtete Landrat Wolfgang Spelthahn, der Vorsitzende des „Trägervereins Internationale Kunstakademie Heimbach“, Grußworte an die Gäste. Er vermeldete zunächst einen neuen Rekord: 980 Kursteilnehmer habe man im Jahr 2014 in der Akademie gezählt.

Dieses große Interesse sei den überaus engagierten Dozenten zu verdanken. Der Landrat hob unter den besonderen Aktivitäten die „Kunstakademie für junge Leute“ hervor; dieses Angebot – ein Mix von Kunst/Kreativität und Abenteuerpädagogik – war 2014 ausgebucht und verzeichnet bereits jetzt für das neue Jahr viele Anmeldungen.

Die Fördereinrichtung Max-Ernst-Schule Euskirchen war drei Tage zu Gast in der Kunstakademie, es sind ganz erstaunliche kleine Kunstwerke entstanden. Manche Kinder sagten: „Es war die schönste Zeit meines Lebens“, berichtete der Landrat.

Die Ausstellung „Charles Fazzino“ habe rund 10.000 Besucher aller Generationen angezogen. „Auf solche Zahlen können Museen neidisch werden“, meinte Spelthahn. Für den guten Ruf der Akademie, die Atmosphäre, die Wertschätzung der Exponate der Kursteilnehmer machte er „den besonderen Geist an diesem Platz“ verantwortlich: „Es war der größte Glücksfall für die Stadt und die Region, dass wir uns kennengelernt haben“, sagte er mit Blick auf Professor Dr. Frank Günter Zehnder.

Dieser eröffnete die 29. Werkschau; man könne neben den Arbeiter der Dozenten die der Teilnehmer sehen und werde keine „Kopie“ finden. „Das Schlimmste wäre, wenn wir Kopisten in den Kursen hätten“, sagte er, „wir wollen das Unverwechselbare, streben die individuelle Sprache an.“

Der Empfang bot einen würdigen Rahmen für die Verabschiedung eines Mitarbeiters, der sich „als Fachmann für Verwaltung mit Fleiß, Sorgfalt und Liebe zur Kunst“ in den vergangenen sechs Jahren „quasi Tag und Nacht eingesetzt“ hatte: Franz-Josef Hellwig.

Unter starkem Applaus erhielt der scheidende Verwaltungsleiter Urkunde und Buchgeschenk, das ihn bei seinen Studien des Mittelalters unterstützen wird, denen er nun seine freie Zeit widmet. Mit Musik des Bläserquartetts klang der offizielle Teil aus; die Werkschau ist bis zum 25. Februar zu sehen.

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