Rütger-von-Scheven-Straße: Stadt soll helfen

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Düren. Der Vertrag mit der Evangelischen Gemeinde zur Gemeinwesenarbeit in Düren Süd-Ost soll nach Willen von CDU und FDP nicht automatisch verlängert werden.

Die Koalition hat eine Änderungskündigung vorgeschlagen, mit dem Ziel, dass die Gemeinwesenarbeit zusätzlich in der Rütger-von-Scheven-Straße tätig wird.

„Wir wollen an der Arbeit in Süd-Ost festhalten, wissen aber auch, dass es in der Rütger-von-Scheven-Straße Handlungsbedarf gibt”, erläutert der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Thomas Floßdorf, und spricht damit auf die teils katastrophalen Wohnverhältnisse und die Probleme mit dem Vermieter der dortigen Wohnblocks an. „Da die Stadt im freiwilligen Bereich keine Möglichkeiten hat, ihren Etat aufzustocken, können wir nur so sicherstellen, dass in diesem Quartier überhaupt etwas geschieht.”

Die CDU/FDP-Koalition greift mit diesem Vorstoß einen Vorschlag der Projektgruppe Soziale Stadtentwicklung auf, die unter anderem als Ziel formulierte, in der Rütger-von-Scheven-Straße kurzfristig für Mieter einen Ansprechpartner mit einem Umfang von zehn Stunden pro Jahr zur Verfügung zu stellen.
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