Rosenmontagszug in Kreuzau: Der Prinz setzt viele Farbtupfer

Von: sj
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Prinz Frank I. und die KG „Ahle Schlupp“ freuen sich auf den Rosenmontagszug. Ein Höhepunkt wird der Prinzenwagen sein. Foto: Stephan Johnen

Kreuzau. Der Kreuzauer Rosenmontagszug ist für die Vielfalt der Kostüme und fantasievolle Einfälle bekannt. Kaum verwunderlich, dass sich in diesem bunten Gewusel ein Maler- und Lackierermeister richtig wohlfühlt.

Und Prinz Frank I. (Dreßen) möchte selbst noch ein paar Farbtupfer setzen, wenn sich der Zug am Montag um 13.30 Uhr auf den 4,6 Kilometer langen Weg durch den Ort macht. Als Motiv für den Prinzenwagen hat Frank I. einen überdimensionalen Farbeimer gewählt, der von Figuren umrahmt wird, die den Beruf und die Leidenschaften des Narrenherrschers widerspiegeln.

So ist das Maskottchen „Jünther“ von Borussia Mönchengladbach mit von der Partie, ein Funkemariechen, das Fensterrahmen lackiert, ein Tanzpaar, ein Funkenknubbel und ein Tänzer der Männergarde „Schermedröht“. Abgerundet wird der Wagen von einer Darstellung der Kreuzauer „Skyline“.

Seit 25 Jahren ist der gebürtige Kreuzauer Frank I. Mitglied der KG „Ahle Schlupp“ und in vielen Funktionen aktiv gewesen. Aktuell als Trainer der Männergarde, lange Zeit war er aber auch Tanzmajor. Begleitet wird der Prinz von einer großen Prinzengruppe, allesamt als Clowns verkleidet. „Ich freue mich, nach einer tollen Session mit allen Kreuzauern noch einmal richtig zu feiern“, wünscht sich der Prinz gutes Wetter – aber vor allem gute Stimmung.

Peter Kaptain, Präsident der KG, rechnet mit 1000 Zugteilnehmern, darunter sieben Musikzüge mit 220 Musikern. Zwölf Motivwagen und 30 Fußgruppen schlängeln sich durch den Ort, etwa zwölf Zentner Bonbons, 1300 Bälle, 6000 Beutel Popcorn und 3000 Tafeln Schokolade stellt die KG bereit, viele Gruppen kaufen auch zusätzliches Wurfmaterial. Vom Bühnenwagen an der Hauptsraße aus werden Manni Schall und Heinz Schäfer den Zug kommentieren.

Der Rosenmontagsball in der Festhalle ist ausverkauft. „Wenn ein Gast die Halle verlässt, wird die Karte ungültig. Ein ‚Rein und Raus‘ gibt es nicht“, bittet Peter Kaptain um Verständnis. Um Vorjahr hatte es mehrere Beschwerden gegeben, da das Umfeld der Festhalle in Mitleidenschaft gezogen wurde. Durch die neuen Einlassregelung soll dies vermieden werden.

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