Ron Williams mit dem „Jörg-Seidel-Trio“ bei den Dürener Jazztagen

Von: sj
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Ein familienfreundlicher Abend mit jeder Menge Soul: „Das wird ein familienfreundlicher Abend“, verspricht Sänger Ron Williams. Foto: stock/Christine Roth

Düren. Mehrfach schon stand Ron Williams in Düren auf der Bühne, meist als Schauspieler. Am Freitag, 3. Juni, wird er ab 20 Uhr beim Sparkassenabend der Dürener Jazztage mit dem „Jörg-Seidel-Trio“ als Sänger zu Gast an der Rur sein.

Im Handgepäck hat er sein Programm „Jazzin Up the Soul“. „Es freut mich, wieder in Düren aufzutreten“, bedankte er sich beim Jazzclub-Vorsitzenden Rolf Delhougne und Sparkassenvorstand Dr. Gregor Broschinski für die Einladung.

„Wir haben keinen Drummer, das wird ein ganz anderer Sound, nicht so laut“, kündigte Williams an. „Das wird ein familienfreundlicher Abend. Es geht ab, aber es groovt, wird soulig“, versprach er. Es gebe weder puristischen Jazz noch „avantgardistische Geschichten“. Er freue sich darauf, auch mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen, etwas zu den einzelnen Stücken zu sagen, ein paar Anekdoten zu erzählen. „Das macht für mich Festival-Atmosphäre aus“, sagte Williams, der durchaus auch eigene Stücke zum Besten geben will.

Am Abend wird er nicht nur als Sänger in Erscheinung treten, sondern auch als Moderator. Erstmals haben der Jazzclub und seine Kooperationspartner zu einem Talentwettbewerb aufgerufen. „Wir müssen auch mal etwas anderes machen, dem Nachwuchs eine Chance geben“, sagte Mitorganisator Norbert Schulz. Newcomer, Talente, Bands sowie einzelne Künstler, die entweder aus der Region kommen oder eine Verbindung zur Region haben, können sich bewerben und an einem der drei Vorentscheidungen teilnehmen (siehe Infokasten). Die Eintrittskarten sind kostenlos und in allen Filialen der Sparkasse erhältlich.

Die geforderten Musikgenres sind Soul, Blues, Jazz, Rock oder Pop. Neben einer musikalischen Kostprobe in digitaler Form sollten Wettbewerbsteilnehmer ein möglichst aussagekräftiges Bild sowie eine kurze Beschreibung der Gruppe und einen künstlerischen Lebenslauf einreichen. Bis zu fünf Bewerber können pro Casting teilnehmen, sollte es mehr Bewerbungen geben, wird es eine Vorauswahl geben.

Eine dreiköpfige Jury wird während der drei öffentlichen Castings den jeweiligen Sieger küren. Die besten drei Künstler beziehungsweise Bands können am Sparkassenabend ab 18 Uhr jeweils 25 Minuten auf der Bühne stehen – Ron Williams moderiert sein eigenes Vorprogramm. Die Sieger erhalten zudem jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

„Düren ist nicht nur Papierstadt. Düren ist auch eine Jazzstadt“, betonte Gregor Broschinski. Die Idee, auch den musikalischen Nachwuchs zu fördern, habe ihm und dem Vorstand sehr zugesagt. „Ich bin überzeugt, dass es bei uns an der Rur viele Talente gibt. Der Wettbewerb soll ihnen den Weg auf eine große Bühne erleichtern“, erklärte Rolf Delhougne.

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