Romchor trägt Messe von Gounod vor

Von: gkli
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bu - Foto: gkli Der Romchor Düren-Jülich feiert in diesem Jahr sein 40. Bestehen. Unterstützt von den Aktiven des „Volkschores Liederkranz“ Gürzenich trugen die Choristen eine rund 15 minütige Gounod-Komposition, verteilt auf Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei, den Besuchern im vollbesetzten Kirchenschiff in St. Michael in Echtz unter der Leitung von Maria Puschmann vor.

Echtz. Seit genau 40 Jahren existiert der Romchor Düren-Jülich. Verstärkt vom „Volkschor Liederkranz“ Gürzenich gestalteten die Aktiven des Romchors in der Pfarrkirche St. Michael in Echtz anlässlich des Jubiläums einen Gottesdienst musikalisch.

Zu den einzelnen liturgischen Stationen sangen die Choristen unter der Gesamtleitung von Maria Puschmann die „Missa brevé in C“ von Charles Gounod. Puschmann sagte zur Wahl dieses Stückes: „Die Messe von Gounod lässt sich gut einstudieren und klingt sehr melodisch.“ Am Keyboard begleitete Kirchenmusiker Frank Grobusch die Sänger. „Air“ und den Choral „Wohl mir, das ich Jesum habe“, jeweils komponiert von Johann Sebastian Bach, spielte Profimusiker Cäsar Avilés auf der Geige.

Der Romchor Düren-Jülich, dem aktuell 40 Mitglieder angehören, erwuchs vor vier Jahrzehnten aus einer Romreise. Erster Leiter war damals Chordirektor Hans Schmidt, erste Unterstützung erfuhr die Sängerschar vom „Kreis der Freunde Roms“. Wie Puschmann berichtete, reiste und reist das Ensemble gerne. Mehrfach ging es bereits in die „Ewige Stadt“, weiter wurden Ziele wie Wien und Salzburg in Österreich, Sopron und Budapest in Ungarn, Malta, Jerusalem, Bethlehem, Tel Aviv, Jordanien, diverse Städte in Polen, in der Türkei und natürlich in Deutschland angesteuert.

1995 übernahm der Jülicher Kantor Ernst Matthias Simons den Dirigentenstab. Gewichtige Aufführungen, etwa von Brahms „Requiem“ und Händels „Der Messias“, bleiben bis heute unvergessen. 2008 ging das Dirigat weiter an Natalie Schmidt aus Kreuzau, 2012 übernahm Johannes Esser die Leitung. Seit Januar 2014 steht Maria Puschmann den Vokalisten vor.

Mit viel Engagement und Hingabe trug der Jubiläumschor, eben unterstützt von den Aktiven des „Volkschores Liederkranz“ Gürzenich, die rund 15-minütige Gounod-Komposition, verteilt auf Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei, den Besuchern im voll besetzten Kirchenschiff zu deren Freude vor.

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