Düren - Romans Sauss als erster Lette bei den Powervolleys

Romans Sauss als erster Lette bei den Powervolleys

Von: Zuspiel
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Will demnächst für Düren jubeln: Romans Sauss. Foto: Tommy Lågland

Düren. Der neue Trainer bringt einen seiner bisherigen Schützlinge mit: Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren hat den lettischen Außenangreifer Romans Sauss verpflichtet. Der 26-Jährige hat einen Vertrag für ein Jahr plus Option zur vorzeitigen Verlängerung unterschrieben.

Sauss hat in den vergangenen drei Jahren für das finnische Team Kokkolan Tiikerit gespielt, dem Verein, für den auch der neue Dürener Trainer Tommi Tiilikainen gearbeitet hat. Sauss und Tiilikainen waren gemeinsam sehr erfolgreich, dreimal wurden sie Pokalsieger, zweimal Meister. Wie stark Sauss jüngste Saison war, zeigen die Auszeichnungen in Finnland. Beim gewonnen Pokalfinale 2016 wurde er zum wertvollsten Spieler gekürt, in zwei der drei gewonnenen Meisterschaftsfinalspiele ebenso. „Romans ist ein Typ, der Volleyball lebt und atmet“, sagt Tiilikainen über den 1,92 Meter großen Letten. Sauss ist athletisch stark und hat sich laut Tiilikainen im Angriff immer weiterentwickelt. „Gute Angreifer erweitern ihr Repertoire ständig, und genau das macht Romans. Er kommt hoch motiviert nach Düren wird uns weiterhelfen“, sagt sein alter und neuer Trainer.

Sauss kennt Düren bereits. In der Saison 2010/11 spielte er in Wuppertal. „Düren hat in Europa einen guten Namen. Ich kann mich noch gut an die zwei Duelle damals vor sechs Jahren erinnern und jetzt freue ich mich, zu diesem Team zu gehören.“

Ein weiterer Grund für den Wechsel sei die Trainer-Personalie gewesen. „Ich habe mit Tommi sehr erfolgreich drei Jahre in Finnland gearbeitet und das wollen wir jetzt in Düren fortsetzen“, sagt Sauss, der sieben Jahre lang für die lettische Auswahl aufgelaufen ist, zudem dreimal lettischer Meister, einmal Meister in der Schweiz und 2011/12 erfolgreichster Angreifer in Finnland war, damals im Trikot von Saimaa Volley.

„Einen Letten hatten wir noch nicht im Team“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro, der betont, dass „wir jetzt stramm auf die Zahl von 30 Nationen zugehen, aus denen wir Spieler in Düren hatten“. Bisher im Kader stehen Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Michael Andrei, Jaromir Zachrich, Tim Broshog (Mittelblock), Dennis Barthel, Romans Sauss (Außenangriff), Jay Blankenau, Jani Sippola .

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