Düren - Romane der Dürenerin Marion Johanning begeistern das Publikum

Romane der Dürenerin Marion Johanning begeistern das Publikum

Von: smb
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Marion Johanning, Autorin aus Düren. Foto: smb

Düren. Schon als Kind hat Marion Johanning gerne in die Vergangenheit geblickt, Geschichte war für sie immer etwas Faszinierendes. „Als Kind habe ich mir schon mal ein Lexikon geschnappt und zum Beispiel etwas übe Heinrich den 8. und seine sechs Frauen gelesen“, erinnert sich die Dürenerin lächelnd.

Lesen, Schreiben, Geschichte – das waren ihre großen Hobbys. Mit 15 Jahren hat sie einen ersten Vorstoß gewagt, ein Buch geschrieben und es an Verlage geschickt. „Die Antworten waren niederschmetternd“, erzählt Marion Johanning. Aber das Schreiben hat sie dennoch nie aufgegeben, auch wenn es zwischen Beruf im öffentlichen Dienst und Familie nicht immer an erster Stelle stand.

In der Autorinnengruppe „Schreibende Frauen in Düren“ suchte sie Kontakt zu Gleichgesinnten, um sich auszutauschen, über die eigenen Texte und die der anderen zu sprechen. Nach Fortbildungen, Kurzgeschichten, Gedichten und ersten kleinen Erfolgen machte sie sich erneut daran, ein Buch zu schreiben. „Ich wollte schon immer einen historischen Roman verfassen und diesen Traum habe ich mir nun erfüllt“, erzählt die 53 Jahre alte Autorin. Ab dem 16. Februar wird „Aelia die Kämpferin“ im Handel erhältlich sein (ISBN: 978-3-95813-0296, 11,99 Euro). In dem Buch stecken mehrere Jahre Arbeit.

Es handelt von der Waisin Aelia, die bei einem reichen Händler in Trier lebt, der Mädchen zu Kämpferinnen ausbilden lässt, damit sie abends Schaukämpfe vorführen. Als eine Freundin von Aelia abends nicht zurückkehrt, folgt Aelia ihren Spuren und gerät in einen Kampf auf Leben und Tod, heißt es in der Beschreibung des Buches. Und ohne zu viel zu verraten: Die Frau gerät zwischen zwei Welten und muss eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändern wird.

Als Schauplatz für ihre Geschichte hat sich die Autorin Trier im Jahre 441 ausgesucht. „Ich wollte über eine Zeit schreiben, über die nicht so viel bekannt ist. Diese Zeit ist weniger erforscht und in den Köpfen weniger präsent. Das hat mich gereizt“, sagt die Wahl-Dürenerin, die seit 26 Jahren an der Rur lebt. Die Geschichte führ den Leser auch in die Region, und zwar über eine römische Fernstraße, die von Köln über Jülich und Aachen nach Belgien führte. „Ich habe mein Buch mehr oder weniger in der Mitte begonnen und die Geschichte von dort in beide Richtungen entwickelt“, skizziert Johanning den Entstehungsprozess.

Mit „Die honigsüßen Hände“ ist bereits ein Buch der Autorin im Online-Handel erhältlich. Das Buch spielt im Mittelalter und handelt von einer Frau, die vor ihrem Ehemann flieht und dann um ihr Leben kämpfen muss. Die Autorin im Netz: www.marion-johanning.de.

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