Roman-Lesung: „Die verlorenen Söhne“ von Murat Baltic

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Der ehemalige Richter Murat Baltic las im Stiftischen Gymnasium aus seinem neuen Buch „Die verlorenen Söhne“ vor.

Düren. „Die verlorenen Söhne“ heißt der neue Roman von Murat Baltic, der seit mehr als zehn Jahren in Düren lebt und arbeitet. Aus dem druckfrischen Werk las der vielfach preisgekrönte Autor im Wechsel mit seiner Tochter Sunaja in der Mensa des Stiftischen Gymnasiums am Altenteich vor.

In dem Buch geht es um zwei gänzlich unterschiedliche Männer, die aber mehr verbindet, als es zunächst scheint.

Der eine ist ein pflichtbewusster deutscher Beamter bei der Fremdenpolizei, dessen Sohn Opfer des Krieges im Kosovo wird, der andere ein kosovarischer Roma, der mit seinem Familienclan nach Deutschland kommt und am Rande der Gesellschaft lebt.

Murat Baltic wurde 1952 in Sandschak geboren. Das liegt im ehemaligen Jugoslawien, gehört aber heute zu Serbien und Montenegro und wird mehrheitlich von Bosniaken bewohnt.

Murat Baltic studierte Jura und war in seiner Heimat als Richter tätig, bis er als Kritiker des Milosevic-Regimes das Land verlassen musste. Seit seinem Aufenthalt als Stipendiat des Heinrich-Böll-Hauses in Langenbroich in der Gemeinde Kreuzau lebt er mit seiner Familie in Düren.

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