Rolf-Peter Hohn kündigt seinen Rückzug an

Von: Fred Schröder
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Kündigt seinen Abschied an: Rolf-Peter Hohn (links) will im nächsten Jahr nicht mehr für das Amt des RVD-Präsidenten kandidieren. Er steht fast 22 Jahre an der Spitze des Verbandes. Rechts im Bild BDK-Präsident Volker Wagner. Hohn ist einer seiner Vizepräsidenten. Foto: Schröder

Düren. Ein Abmarsch mit Ansage: „Zur nächsten Hauptversammlung am 25. Oktober 2013 werde ich definitiv nicht mehr antreten.” In einer persönlichen Erklärung hat Rolf-Peter Hohn, Präsident des Regionalverbandes Düren (RVD) im Bund Deutscher Karneval (BDK), seinen Rückzug angekündigt.

Vor den Delegierten der 144 im RVD zusammengeschlossenen Karnevalsgesellschaften aus dem Altkreis Düren und der Region um Euskirchen nannte Rolf-Peter Hohn ausschließlich persönliche Gründe. „Dann bin ich seit 40 Jahren im geschäftsführenden Präsidium und 22 Jahre Präsident des Verbandes. Jetzt ist es an der Zeit, Raum und Luft für neue Ideen zu geben.”

Hohn versicherte den Delegierten, dass sein Verzicht auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur „nichts mit meiner Wahl zum BDK-Vizepräsidenten zu tun hat”. Bereits vor drei Jahren habe er für sich den Entschluss gefasst, 2013 das Präsidenten-Amt aufzugeben.

„Das Präsidium ist intakt. Wir sind personell gut besetzt und haben loyale Vizepräsidenten”, hob Hohn hervor und verwies darauf, dass der RVD wieder einmal stolz auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken könne.

Auch wenn aus dem fast einstündigen Präsidiumsbericht hervor ging, dass sich durch die Auflösung der Mariaweiler Gesellschaft „Räuber von de Rur” und dem Wechsel eines Vereins aus dem Schleidener Raum in einen anderen Regionalverband die Zahl der Mitgliedsgesellschaften auf 144 sank. Sie betreuen 20.400 Mitglieder, darunter 5717 Aktive.

Der RVD steht damit an 13. Stelle unter den 35 Regional- und Landeverbänden des BDK. Angeboten wurden 715 Veranstaltungen, darunter rund 40 im Rahmen der Aktion „Die gute Tat” für Behinderte, ältere Menschen und kranke Kinder.

Präsidiumsmitglied Wino Ulhas berichtete von zahlreichen Erfolgen der tanzenden Jugend auf überregionaler Ebene bis hin zu den Deutschen Meisterschaften und sah in den erreichten Resultaten „die Früchte jahrelanger, kontinuierlicher und ganzjähriger Jugendarbeit”.

Auf Sparflamme kocht derzeit das Karnevalsmuseum mit Archiv im St. Augustinus-Krankenhaus in Lendersdorf. Wegen eines Neubaues musste das Museum schließen und seine Exponate müssen vorübergehend in Containern lagern.

Das Literarische Komitee bereitet den nächsten Vorstellabend vor, für den sich über 40 Bewerber gemeldet haben. „Im Redner-Bereich tut sich was”, kündigte Komitee-Vorsitzender Heribert Kaptain neue Gesichter in der Bütt an. Die Delegierten der 144 Karnevalsgesellschaften entlasteten Schatzmeisterin Irmtraud Lenzen und das Präsidium. Ehrungen und Wahlen standen in dieser Versammlung ebenso nicht an wie die Ernennung neuer Ehrenmitglieder.
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