Ringer Kai Stein will unbedingt den Meistertitel

Von: Sebastian Adriany
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Will seine Gegner am Samstag bei den Landesmeisterschaften mehrfach drehen: RC Merkens Rheinlandmeister Kai Stein. Foto: Sebastian Adriany

Merken. In seiner ersten Saison beim RC Merken hat Kai Stein überzeugt. Im griechisch-römischen Stil war er in der 2. Bundesliga West einer der Merkener Sieggaranten und sicherte so einige Mannschaftserfolge. Und das, obwohl er durch Verletzungen drei Jahre mit dem Ringen pausieren musste.

In der mannschaftskampffreien Phase geht er nun auf Einzeltiteljagd. Einen Titel hat er schon, zwei weitere sollen noch folgen. Bei den Rheinlandmeisterschaften in Hückelhoven holte er mit drei überzeugenden Kämpfen den Sieg in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Im Finale gewann Stein gegen David Harth vom TKSV Bonn-Duisdorf mit 6:0 technischen Punkten.

Mit diesem Erfolg im Rücken will sich der 24-Jährige über die Landesmeisterschaften am 18. Februar in Neuss für die Deutschen Meisterschaften Ende April in Pausa (Sachsen) qualifizieren.

„Der Urlaub für die Deutschen Meisterschaften ist auf jeden Fall schon eingereicht“, sagt Stein. Auch wenn der 78-Kilogramm-Mann in der Vorbereitung zwei Wochen durch eine Bronchitis mit dem Training aussetzen musste, ist er für Merkens Trainer Tim Nettekoven der Favorit auf den NRW-Titel: „Ich wüsste aus dem Stegreif nicht, wer ihn schlagen sollte“. Stein, der sein Gewicht für die Klasse bis 75 Kilogramm noch reduzieren wird, ist gespannt auf seine Gegner in Neuss: „Die NRW-Meisterschaften sind eine Wundertüte.“

Als Konkurrenten um den Titel hat er auf jeden Fall Nikolai van Berkum (AC Mülheim am Rhein) und Tim Stoll (Bonn-Duisdorf) auf dem Schirm. Stein und Stoll kennen sich aus dem Eff-Eff, da der Merkener bis 2015 selbst in Bonn gerungen hat und dort auch weiterhin mit Stoll trainiert.

Neben dem Bonner Training arbeitet er auch in Merken mit Nettekoven am letzten Feinschliff. „Meine Spezialwürfe und eine vernünftige Einstellung auf die Gegner“, antwortet Stein auf die Frage, worauf es jetzt im Training ankommt.

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