Richtfest am neuen Pfarr- und Jugendheim „An St. Johannes“

Von: bel
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Zimmermann Benno Viethen, Architektin Birgit Hinz-Simon, Erich Merken, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, und Pfarrer Hans Tings begutachten den Richtkranz, bevor er aufs Dach kommt. Foto: bel

Gürzenich. Das alte Pfarr- und Jugendheim, genau gegenüber dem Rohbau des neuen Gebäudes, war nicht mehr zu bewirtschaften, kostet es doch die Pfarrgemeinde St. Johannes Evangelist eine Unmenge Heizkosten. Bald wird das neue Pfarr- und Jugendheim „An St. Johannes“ bezogen werden können.

Pfarrer Hans Tings und der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Erich Merken, rechnen damit, das neue Gebäude im Herbst 2017 einweihen zu können. Man sei voll im abgesteckten Zeitrahmen.

Das imposante Gebäude mit einer Grundfläche von 450 Quadratmetern steht auf einem großen Gelände, auf dem sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche ausbreiten können. Innen lädt ein Saal von 200 Quadratmetern, teilbar durch automatische Wände, zu Tagungen und Feiern ein.

Die restlichen 250 Quadratmeter beherbergen eine große Küche, KOT-Besprechungsräume, Gruppenräume und die Sanitäranlagen. Unter dem Strich, und dem stimmte Architektin Birgit Hinz-Simon ausdrücklich zu, wird die Anlage 1,1 Millionen Euro kosten. Zum Vergleich: Die Sanierung des alten Gebäudes, so Erich Merken, würde laut Gutachten 1,5 Millionen Euro kosten. Die Summe 1,1 Millionen werde nicht überschritten.

Pfarrer Hans Tings: „Wir haben sorgfältig und verantwortungsvoll gewirtschaftet.“ Mit der Größe des Hauses haben die Planer einen Kompromiss gefunden, besonders angesichts der Tatsache, dass die Zahlen der Nutzer und die der Betreiber im Laufe der nächsten Jahre laut Grafik der Alterspyramide schrumpfen werden.

Zimmermann Benno Viethen brachte den obligatorischen Richtkranz auf dem Dach des Rohbaus an, sprach seinen Zimmermannsspruch und zerdepperte ein Trinkglas. Rituale, die dem Haus und seinen Nutzern Glück bringen sollen.

Erich Merken bedankte sich bei den Handwerkern, der Architektin, den Verantwortlichen des Bistums Aachen und vor allen Dingen bei den Nachbarn, die Lärm und Verschmutzung während der Bauzeit aushalten mussten.

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