Huchem-Stammeln - REWE investiert über zehn Millionen Euro

REWE investiert über zehn Millionen Euro

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:

Huchem-Stammeln. Rund 16.000 Fahrzeuge passieren täglich die B 56 in Huchem-Stammeln. Das sind mindestens 16.000 potenzielle Kunden.

Und von dieser Kaufkraft will die REWE-Gruppe in Zukunft deutlich mehr als bisher profitieren.

Der in die Jahre gekommene und nicht mehr den Kundenerwartungen entsprechende Verbrauchermarkt der Gruppe am Ortseingang Bahnhofstraße wird Ende Mai 2016 abgerissen. Er macht Platz für ein modernes Fachmarktzentrum, das mit einer speziellen Metallfassade optische Akzente setzen und bei Dunkelheit illuminiert werden soll.

Mehr als zehn Millionen Euro nimmt REWE bis Mitte 2017 in die Hand, um vor allem das eigene Angebot und die eigene Unternehmensphilosophie adäquat zu präsentieren, betont Projektmanager Marc Knisch. Entstehen wird aber nicht nur ein neuer Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von 3400 Quadratmetern.

Im neuen Fachmarktzentrum mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 6500 Quadratmetern wird sich auch der bislang im Gewerbegebiet Rurbenden liegende Discounter Aldi ansiedeln. Dazu kommen, wie bisher, die Kette Intersport und ein DM-Markt, wie Knisch dem Gemeinderat erläuterte.

Zwei Zufahrten zu den 330 Parkplätzen sind vorgesehen, eine direkt von der Bahnhofstraße, eine zweite wie bisher von der Straße Rurbenden, über die die meisten Geschäfte auch mit Waren beliefert werden sollen. Einzig der Discounter wird aufgrund der Nähe zum vorhandenen Kreisverkehr über den Parkplatz beliefert, erklärte Knisch.

Bürgermeister Hermann Heuser spricht von einer wesentlichen Aufwertung des Standorts Huchem-Stammeln und des Gewerbegebiete Rurbenden. „Während andere Kommunen froh wären, ein derartiges Fachmarktzentrum zu haben, werden wir in Zukunft neben der ‚Neuen Mitte‘ ein zweites haben.“ Flächennutzungs- und Bebauungsplan wurden vom Gemeinderat bereits angepasst.

„Die Mitarbeiter des Verbrauchermarktes werden während des Neubaus auf andere Filialen verteilt. Entlassen werde keiner“, betonte Knisch. Im Zuge der Neuausrichtung werde 2017 vielmehr zusätzliches Personal eingestellt.

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