Renngemeinschaft Düren startet durch auf dem Nürburgring: 34. DMV-Vier-Stunden-Rennen

Von: kr
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Der Dürener Bernd Küpper ist seit 1988 beim Langstreckenpokal Nürburgring dabei und hat über 80.000 Kilometer Rennerfahrung auf der Nordschleife. Foto: Kròl

Düren/Nürburgring. Aus dem Winterschlaf ist die „Grüne Hölle” bereits vor zwei Wochen erwacht. Die BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft geht am Samstag, 18. April, auf dem Nürburgring mit dem 34. DMV-Vier-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren bereits in die zweite von zehn Runden.

Mit einer spannenden Mischung aus spektakulären Rennfahrzeugen, hochkarätigen Profipiloten und prominenten Persönlichkeiten startete die Serie in das neue Saison. Alte Hasen wie Hans-Joachim Stuck (Österreich), Frank Biela (Bad Münstereifel) und Uwe Alzen (Betzdorf) treffen auf prominente Nachwuchsrennfahrer wie Radprofi Jan Ullrich. Für Zündstoff sorgt ein neues Regelwerk.

Alle Topfahrzeuge bewegen sich fortan auf einem identischen Leistungsniveau und die Fans dürfen sich auf spannende Positionskämpfe bei der Entscheidung um den Tagessieg freuen. Der Startschuss zum Rennen über die Distanz von vier Stunden fällt um 12 Uhr, das Training beginnt bereits um 8 Uhr. Mit dem neuen Reglement haben die FIA-GT3-Fahrzeuge Einzug in die populärste Breitensportserie Europas gezogen.

Auch beim Rennen der RG Düren wird es zu so manch eindrucksvollen Schlagabtausch mit den beliebten Renntourenwagen kommen, die nach dem 24-Stunden-Specials-Reglement seit Jahren auf dem Nürburgring für Furore sorgen. Das Auftaktrennen gewann im Übrigen Manthey-Racing. Nach 4:01:01,014 Stunden wurden Marcel Tiemann (Monaco) und Timo Bernhard (Dittweiler) im Porsche 911 GT3 RSR als Sieger abgewunken.

Die eingefleischten Fans der Langstreckenmeisterschaft blicken allerdings nicht nur auf den Gesamtsieg. Von großem Interesse ist auch das Geschehen in den kleinen Klassen. Mit dem Dürener Bernd Küpper (BMW 325i), Wilfried Schmitz aus Baesweiler (Porsche 997 GT3), Arnd Hallmanns aus Nideggen sowie Benjamin Weidner aus Düren (BMW M3), dem Merzenicher Oliver Rövenich (Mercedes SLK) und dem Eschweiler Andre Krumbach (Porsche GT 3) erfahrene Rennfahrer dabei, die sich der 24,433 km langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses stellen. „Wir freuen uns mit den Fans auf einen großen Renntag”, blickt Organisationsleiter und VLN- Geschäftsführer Robert Rust (Merzenich) auf den Samstag.

„Wir werden auf keinen Fall die kleinen ambitionierten Amateurfahrer aus den Augen verlieren und den familiären Charakter unser Rennveranstaltung waren”, bekennt sich Rust zu den Wurzeln dieser Motorsportveranstaltung. Überall an der Nordschleife wird kein Eintrittspreis gezahlt.

Tickets werden lediglich für den Start- und Zielbereich angeboten. Und auch hier nur zu einem echten Schnäppchenpreis. Ein Platz auf einer Tribüne und unbegrenzter Aufenthalt im Fahrerlager ist für zwölf Euro zu haben. „Das ist ein unschlagbares Angebot für jeden Fan, der Hintergrundinfos haben will und den Kontakt zu den Fahrern und Teams sucht, die sich nicht abkapseln, sondern offen sind für Gespräche und auch aus der Technik kein Geheimnis machen”, betont Rust.
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