Rendezvous mit einem Vampir

Von: Stephan Johnen
Letzte Aktualisierung:
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„Sorry, aber Ihre Zähne stecken in meinem Hals”: Gruselig-komische Begegnungen mit Vampiren verspricht das „Theater con Cuore” beim 16. „Herbst-Speci-Spectacel” der Vossenacker Strippkes-Trekker am 7. November.

Vossenack. Wer glaubt, Vampire gibt es nur in der Welt der Albträume, sollte dennoch vorsichtshalber nachts die Fenster schließen. Die Blutsauger mit angeborenem Hang zum Snobismus tauchen nämlich meist dort auf, wo niemand mit ihnen rechnet. Im Kloster der Franziskaner beispielsweise.

Am Samstag, 7. November, treibt Graf Krolok aus den Karpaten dort im Rahmen des 16. „Herbst-Speci-Spectacels” sein Unwesen. Und er ist durstig. Sehr durstig!

„Theater con Cuore”

Das „Theater con Cuore” aus Schlitz gastiert auf Einladung der Vossenacker Strippkes-Trekker in der Eifel - und hat für das Herbst-Festival der Puppenspieler zwei Stücke im Gepäck. Für junge Zuschauer ab vier Jahren heißt es um 15 Uhr Vorhang auf für „Ritter Rost - das Musical”.

Der tapfere Recke, der auf den ersten Blick wie ein rostiger Blechhaufen mit Glubschaugen aussehen mag, entpuppt sich im Laufe der Vorstellung als Garant für wahre Heldengeschichten mit überraschenden Wendungen. „Das wird ein spritziges Puppentheater”, verspricht Festival-Organisator Bruder Wolfgang Mauritz ofm.

Einige Knoblauchzehen, Holzpflock und Hammer sollten Theaterfreunde dann ab 20 Uhr mitbringen, wenn das Stück „Die furchtlosen Vampirkiller. Oder: Sorry, aber Ihre Zähne stecken in meinem Hals” auf dem Programm steht.

Auf der Suche nach Beweisen für die Existenz „Lebendtoter” zieht es Professor Abronsius und seinen Assistenten Alfred in die verschneiten Karpaten. Im Gasthof von Jeuni Schagal finden sich Anzeichen, die die Theorien des Professors bestätigen, doch niemand möchte in der Schänke auf dessen Fragen eingehen. Alles scheint in einer Sackgasse zu enden. Bis zum Auftritt des Grafen Krolok...

Roman Polanskis „Tanz der Vampire” wurde vom „Theater con Cuore” auf das Figurentheater umgemünzt.

Die offene Spielweise mit direkt geführten Figuren lässt diese und menschliche Darsteller als Ensemble agieren. Die von Polanski eingesetzten Elemente wie Slapstick, gewollte Ungeschicklichkeit und Überzeichnung lassen auf der Bühne szenische Konstellationen entstehen, die den humoristischen Stil ermöglichen. Die Bühne ist übrigens ein stilisierter Kutschenschlitten, der als Bindeglied zwischen Gasthof und Schloss dient.
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