Düren - Religionskurse wandern auf dem rheinischen Jakobsweg

Religionskurse wandern auf dem rheinischen Jakobsweg

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Düren. Der evangelische und katholische Religionskurs der 9. Jahrgangsstufe der Heinrich-Böll-Gesamtschule Düren haben es sich zum Ziel gesetzt, Religionsunterricht erlebbar zu machen, und starteten mit ihren Lehrern Lasse Langewisch und Sven Foxius sowie den Begleitlehrpersonen Jennifer Berkle und Steffi Strömel das Projekt „Jakobsweg“.

Am 18. März brachen 13 Schüler und vier Lehrer von Düren auf, um die ersten Etappen des rheinischen Jakobswegs zu beschreiten.

Im Vorfeld haben sich die Religionskurse mit dem Thema des Pilgerns auseinandergesetzt und sich den konkreten Fragen zum Pilgern gestellt. Dennoch blieben nicht-planbare Faktoren bestehen. „Natürlich hatten wir einen Koffer voller Ängste mit uns, denn einige Dinge konnten wir nicht planen und mussten somit Ungewissheiten in Gottes Hände legen. Aber es hat sich gezeigt, dass der Jakobsweg ein ganz besonderer Ort ist“, so der Tenor der Lehrpersonen.

Während drei Wandertagen machten die jungen Menschen aus Düren zahlreiche Erfahrungen. Sie lernten die Belastbarkeit ihres Körpers und ihrer Psyche kennen, entdeckten das kostbare Geschenk der gegenseitigen Achtsamkeit und erfuhren die Schönheit der Natur.

Die Gruppe der jungen Pilger aus Düren blieb auf dem Jakobsweg nicht unentdeckt. „Zahlreiche Menschen am Wegesrand waren begeistert von unserer Gruppe und informierten sich bei uns Jugendlichen, wie denn ein solches Projekt zustande gekommen sei,“ erzählen die Schüler.

Mehr als Gehen

Lasse Langewisch und Sven Foxius sind begeistert von der gelungenen Pilgererfahrung: „Wir sind davon überzeugt, dass wir an der Lebensweggestaltung unserer Schüler beigetragen haben, denn pilgern bedeutet mehr als Gehen. Es ist ein ganzheitliches Gehen – mit dem Mund, den Ohren, den Augen, den Händen. Ein Gehen mit dem Herzen.“

Am 20. März trafen die Religionsschüler mit ihren Begleitern zur 800-Jahrfeier des Klosters Val Dieu in Aubel (Belgien) ein und wurden von ihren Eltern, nach einer Übernachtung im Kloster, am nächsten Morgen mit neugewonnenen und bereichernden Erfahrungen abgeholt.

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