Düren - Reitturnier an der Kuhbrücke: Mannschaftswertung stärkt Gemeinschaft

Reitturnier an der Kuhbrücke: Mannschaftswertung stärkt Gemeinschaft

Von: mie
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Die Mannschaftskür der Dressur (KV Düren) mit den Reiterinnen Svenja Wolf, Deborah Zester, Rebecca Ida Winkler und Anne Schagen. Foto: Miebach

Düren. Mit knapp 300 Mitgliedern ist der Reit- und Fahrverein Deutschritter Düren einer der größten Reitvereine im Großraum Düren. Jährlich richtet der im Jahre 1926 gegründete Verein, unterstützt von zahlreichen Helfern, zwei bis drei Reitturniere aus, bei denen Prüfungen für die leistungsorientierten Reiterinnen und Reiter und Einsteigerprüfungen für Jüngere durchgeführt werden.

Die Dressur- und Springprüfungen der Rheinischen Mannschafts-Championate fanden zum wiederholten Male auf dem Vereinsgelände an der Kuhbrücke statt. Für die Vielseitigkeitsreiter wurde in Kreuzau die Geländestrecke an Haus Bonsbusch präpariert.

Im Mittelpunkt dieses Reitturniers standen die Mannschaftsprüfungen. Zwar wurden auch die Leistungen jedes einzelnen Reiters beurteilt und honoriert, jedoch wurden für die Mannschaftsergebnisse die Einzelleistungen in unterschiedlich schwierigen Prüfungen zusammengefasst. „Seit zwei Jahren fassen wir die Ergebnisse von Anfängern und Fortgeschrittenen in Mannschaftswertungen zusammen. Diese strukturelle Entwicklung wird hier in Düren auf experimentelle Weise etabliert. Es läuft immer besser“, sagte Turnierleiter und Vorsitzender des Vereins, Dr. Roger Haunhorst.

In Dressur und Springen konnten die einzelnen Kreisverbände (KV) des Landesverbandes Rheinland jeweils eine Mannschaft für diese Wertung stellen. „Von 17 Kreisen im Rheinland schickten ganze 16 eine Mannschaft. Im ersten Jahr waren es nur zehn. Das ist eine freudige Entwicklung“, erklärte Haunhorst weiter.

In der Mannschaftsspringprüfung der Klasse M platzierte sich der KV Düren auf dem dritten Platz hinter KV Kleve und dem erstplatzierten KV Neuss. Vivien Blandfort, Lara Hamacher, Madeleine Pah und Erik Destree erreichten somit einen Treppchenplatz in der Gesamtwertung.

In der Klasse M der Dressur-Mannschaftskür erreichten das Team des KV Düren mit Svenja Wolf, Deborah Zester, Rebecca Ida Winkler und Anne Schagen den vierten Platz. Das Quartett verpasste „Bronze“ nur knapp. Diesen Wettbewerb entschied der KV Viersen vor dem KV Mettmann und dem KV Krefeld für sich.

In der Vielseitigkeit mussten Reiter und Pferde an zwei Tagen in Dressur. Springen, sowie auf einer Geländestrecke ihr Können unter Beweis stellen.

Dabei ging es für die Mannschaften der Kreisverbände in unterschiedlichen Prüfungen um die Jugend- beziehungsweise Landesstandarte, für die einzelnen Reiter um den bronzenen, silbernen und goldenen Steigbügel. In verschiedenen Klassen belegte Carolin Persuhn aus Düren den achten Platz. Melissa Rytir vom RC Bergerhof erlangte jeweils den ersten Platz der Vielseitigkeit.

„Besonders wichtig ist es für uns, dass wir uns stärker bemühen, die Identität des Vereins im Kreisverband zu betonen. Dieses Turnier auszurichten, ist eine richtige Ehre für uns. Die Mannschaftswertung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt im Verein. Obwohl es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt, sind sie alle gleich viel wert. Das ist uns wichtig“, sagte Dr. Roger Haunhorst zum Turnierablauf und seiner Intention.

Knapp 600 Teilnehmer mit mehr als 900 genannten Pferden sprachen für den Anklang, den das „Landesturnier“ bei den Rheinischen Reitern, aber auch über das Rheinland hinaus und sogar im angrenzenden Ausland fand. „Der Gedanke der Gesellschaft soll mehr in den Reitsport eingebracht werden. Wir sind mit diesem Turnier auf einem guten Weg dorthin“, fasste Roger Haunhorst die gegenwärtige Situation kurz zusammen.

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