Regierungspräsidentin Walsken zu Besuch in Heimbach

Von: ale
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Regierungspräsidentin Gisela Walsken führte in Heimbach Gespräche mit dem Bürgermeister, der Verwaltung und den Fraktionsspitzen. Foto: ale

Heimbach. „Es war wichtig, dass wir uns kennengelernt haben“, sagte Peter Cremer, der Bürgermeister der Stadt Heimbach, nachdem die Regierungspräsidentin Gisela Walsken wieder abgereist war. Zu „konstruktiven Gesprächen“ hatte sich die Chefin der Bezirksregierung am Donnerstag mit der Verwaltungsspitze und den Fraktionsvorsitzenden in Heimbach getroffen.

Einen Förderbescheid trug Gisela Walsken nicht im Gepäck, das könnte sonst der Anlass für einen Besuch sein, sagte der Bürgermeister. Sie zeige ein hohes Interesse, mit ihren Kommunen in Kontakt zu bleiben. „Im Rathaus haben wir mit ihr über die großen und kleinen Probleme von Heimbach gesprochen. Wir sind uns einig, dass beispielsweise die weißen Flecken in unserer digitalen Landschaft – Hausen und Blens – bald verschwinden sollen, ein neuer Antrag wird formuliert“, berichtete Peter Cremer,

In Heimbach sei man sich durchaus bewusst, dass man bereits in den Genuss von Förderungen gekommen sei. Peter Cremer nannte das Nationalpark-Gästehaus und mehrere Leader-Projekte. Auch der Landesentwicklungsplan sei ein Thema gewesen, die Regierungspräsidentin habe empfohlen, über den Flächennutzungsplan darauf hinzuwirken, dass auch Ortsteile mit weniger als 2000 Einwohnern sich weiter entwickeln können.

Dies bekräftigte Gisela Walsken: „Jede Gemeinde muss Entwicklungsmöglichkeiten haben.“ Sie sehe sich als Bindeglied zwischen den Kommunen und der Landesregierung. „Kommen Sie auf uns zu, wir sind für die Kommunen da“, sagte sie. Sie bedankte sich für die Gelegenheit, „auf Augenhöhe mit den Fraktionsspitzen zu reden“. Es sei ihr ein Anliegen, wenigstens eine Stunde mit den engagierten Menschen zu sprechen, die hier kommunalpolitische Entscheidungen treffen. Sie versprach, die Eifel im Blick zu behalten: „Es gibt kaum eine Dienstbesprechung, in der ich nicht auf die Eifel hinweise.“

Die Diskussion um die Ausmaße des störenden Motorradlärms griff Gisela Walsken ebenfalls auf: „Zwischen dem, was man gesetzlich machen kann, und dem, was mit gutem Willen möglich ist, müssen wir einen Weg finden.“

Professor Dr. Günter Zehnder, der Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach, ergriff die Gelegenheit, um der Regierungspräsidentin kurz die Entwicklung und die Ziele der Akademie vorzustellen. Gisela Walsken trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein und bedankte sich für den Besuch „im wunderschönen Heimbach in harmonischer Atmosphäre“.

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