Regen verdirbt Schluppen das Jubiläum

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Da war die Laune der über 100 Kinder und Jugendlichen des Zeltlagers der „Ahle Schlupp“ noch bestens, später musste es wegen des Dauerregens abgebrochen werden.

Kreuzau/Kleinhau. Die Karnevalsgesellschaft „Ahle Schlupp 1880 Kreuzau“ veranstaltete jetzt ihr 25. Kinder- und Jugendzeltlager auf dem Zeltplatz „Finkenheide“ in Hürtgenwald-Kleinhau. Gewitter in den ersten Nacht und Dauerregen über den gesamten Samstag hinweg sorgten jedoch für ein vorzeitiges Ende des traditionellen Lagers.

Zunächst konnten die Schluppe noch bei strahlendem Sonnenschein über 100 Kinder und Jugendliche zur Eröffnung des Lagers begrüßen. Mit ihren Betreuern richteten sich die Kids ihre Zelte für ein erlebnisreiches Wochenende ein. Campo „Finkenheide“ lautete das Motto in Anlehnung an das Campo Bahia der deutschen Fußballnationalmannschaft derzeit in Brasilien. Kinderprinz Jan-Oliver I. hisste traditionell zum Lied „Wenn die bunten Fahnen wehen“ die Flagge der Schluppe, und Pfarrer Goelden begrüßte die Teilnehmer mit einem Wortgottesdienst am Lagerfeuer. Anschließend kreierten sich die verschiedenen Zelte unter Anleitung ihrer Betreuer ihre Trikots. Auf weißen T-Shirts galt es, mit bunten Farben selbst für das beste Outfit zu sorgen. Nach dem Abendessen waren erste Spiele auf dem Sportplatz geplant; doch ab dann mussten die Schluppe improvisieren.

Ein Gewitter zog auf, und anstelle der geplanten Nachtwanderung wurde der erste kräftige Regen mit einer Disco im Aufenthaltsraum überbrückt. Dies sorgte für keinen Abbruch der allgemein guten Stimmung. Nach Ende der heftigen Schauer gegen Mitternacht konnte der erste Tag mit einigen Liedern am Lagerfeuer noch einen guten Ausklang finden.

Die Rallye

Am Vormittag des zweiten Tages brachen alle Teilnehmer nach dem Frühstück dann in ihren verschiedenen Zeltgruppen zur traditionellen Zeltlager-Rallye auf, um Aufgaben zu lösen und am Ende möglichst den „goldenen Clown“ zu gewinnen. Doch dann kam zunächst der große Starkregen, der im Laufe des Vormittages in Dauerregen überging. Alle Gruppen mussten auf den Zeltplatz zurückgeholt werden und wieder trockene Klamotten anziehen. Den ganzen Tag über beschäftigten sich die Betreuer mit ihren Gruppen in den Zelten, bevor man sich am frühen Abend im Aufenthaltsraum zu einer kleinen vorgezogenen Schlussfeier des Lagers traf. Alle Zelte hatten eigene Liedtexte einstudiert und sorgten mit ihren Vorträgen trotz des miesen Wetters für eine schöne Stimmung.

Betreuer und Lagerleitung hatten zwischenzeitlich schweren Herzens das vorzeitige Ende des Lagers festgelegt und alle Eltern gebeten, ihre Kids bereits am Samstagabend wieder in Finkenheide abzuholen. Die Lagerleitung mit Peter Kaptain und Manfred Kempen bedankte sich bei den über 30 Betreuern, den neun Küchenfrauen und vier Hausmeistern aus der Karnevalsgesellschaft für ihr großes ehrenamtliches Engagement. Die Kinder und Jugendlichen verabschiedete man mit dem Lied „Tschüss zesamme – maht et jott“ auf die Melodie „Siera Madre“ in der Hoffnung auf besseres Wetter beim Lager im nächsten Jahr.

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