Rechtsextreme „Kameradschaft Aachener Land” verboten

Von: Ulrich Simons
Letzte Aktualisierung:
Razzia
Seit 6 Uhr am Donnerstagmorgen durchsucht die Polizei in ganz NRW Wohnungen von Rechtsextremisten. Foto: dpa

Aachen. NRW will den braunen Sumpf austrocknen. Drei aggressive und aktive Neonazi-Gruppierungen sind seit Donnerstag verboten. Mit massivem Polizeieinsatz wird die „Kameradschaft Aachener Land” (KAL), der „Nationale Widerstand Dortmund” und die „Kameradschaft Hamm” zerschlagen.

Eine Großrazzia mit 900 Beamten in 32 NRW-Städten lässt aber auch mit Blick auf die rechtsextreme NPD aufhorchen. Rund 1000 Wahlplakate der NPD stellen Polizisten sicher - neben vielen Waffen, Datenträgern und Propagandamaterial. Könnte das erneut harte Durchgreifen im bevölkerungsreichsten Bundesland gegen Rechts nun auch neue Munition liefern für ein zweites NPD-Verbotsverfahren?

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert