Nörvenich/Abu Dhabi - Realitätsnahe Ausbildung in Abu Dhabi

Realitätsnahe Ausbildung in Abu Dhabi

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Zum zweiten Mal nach 2008 werden Anfang kommender Woche Tornados von Nörvenich nach Abu Dhabi verlegt. In den vereinigten Arabischen Emiraten üben die Cockpizbersatzungen komplexe, multinationale Luftkriegsoperationen. Foto: Luftwaffe

Nörvenich/Abu Dhabi. Ab der kommenden Woche wird es ruhig auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Das Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke” nimmt zum zweiten Mal nach 2008 an einem internationalen Manöver in den Vereinigten Arabischen Emiraten teil.

Ein 20-köpfiges Vorauskommando aus Nörvenich bereitet auf dem Militärflugplatz Al Dhafra bei Abu Dhabi seit Tagen bereits die komplexe Übung vor, ehe am kommenden Montag das Hauptkommando mit rund 200 Soldaten aus Nörvenich und aus den Reihen des Jagdgeschwaders 71 „Richthofen” Wittmund vom Flughafen Köln/Bonn aus folgt.

Parallel dazu werden sechs Tornados aus Nörvenich und sechs Flugzeuge vom Typ Phantom aus Wittmund zunächst nach Sardinien aufbrechen, um dann in einer zweiten Etappe am Dienstag weiter nach Abu Dhabi zu fliegen.

Die Übung verlangte von der Nörvenicher Nachschub- und Transportstaffel einen logistischen Kraftakt. Wie Oberstabsfeldwebel Karlheinz Engelbrecht mitteilt, wurden zunächst 56 Container mit rund 250 Tonnen Fracht auf dem Seeweg in die Vereinigten Arabischen Emirate geschickt.

Ziel des gut vierwöchigen Lehrgangs ist die Ausbildung der Cockpitbesatzungen in der Planung und Durchführung von komplexen, multinationalen Luftkriegsoperationen unter möglichst realistischen Einsatzbedingungen.

Das Übungsgebiet erstreckt sich fast über das gesamte Staatsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate, in dem die Flughöhe nur in wenigen Bereichen eingeschränkt ist.
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