RC Merken: Die Brüder Mamulat glänzen

Von: say
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Maxim Mamulat (blau) drehte seinen Gegner Lukas Wagner zum technisch überlegenen Sieg und vier Zählern für den RC Merken. Foto: Sebastian Adriany

Hüttigweiler. Der Ringerclub Merken ist knapp am Unterfangen gescheitert, den ASV Hüttigweiler zum ersten Mal zu schlagen. In der 2. Bundesliga mussten sich die Merkener auswärts mit 13:16 geschlagen geben. Bei der Niederlage überzeugten besonders die Gebrüder Mamulat auf Merkener Seite.

Maxim, der Ältere und Schwerere, besiegte im griechisch-römischen Stil bis 66 Kilogramm wie gewohnt souverän seinen Gegner Lukas Wagner 4:0. Der jüngere Veaceslav, gleiche Stilart aber fünf Kilogramm leichter, stand seinem Bruder in nichts nach. 4:0 wurde Christian Vaginiuc überraschend deutlich von der Matte gefegt. Trainer Tim Nettekoven fand dafür nur ein Wort: „Überragend.“

Aber auch Hüttigweiler war für Überraschungen gut. Gegen Merkens 66-Kilogramm Freistilringer Juri Baron stellten sie nicht den ebenfalls sieglosen Kim Horras auf, sondern zauberten Danny Hippchen aus dem Hut, der in dieser Saison noch an keinem Kampfabend teilnahm. Dieser Schachzug sollte sich lohnen, denn Baron unterlag mit 0:3. „Hätten sie Horras aufgestellt, der Kampf hätte für uns kippen können“, war sich Nettekoven sicher.

Ebenfalls als Kippkampf eingeschätzt war das Schwergewichtsduell zwischen Merkens Daniel Anderson und Till Bialek. Anderson biss sich über sechs Minuten die Zähne aus und musste Bialek zum 2:0-Sieg gratulieren. Bereits im ersten Kampf des Abends ließ Merkens Leichtgewicht Igor Chichioi bei seinem 1:0-Erfolg einen Mannschaftspunkt liegen. „Ich bin froh, dass wir nicht mit 14:15 verloren haben, sonst hätte ich eine schlaflose Nacht gehabt. Dieser verpasste 2:0-Sieg hätte mich in meinen Träumen verfolgt“, gab Merkens Trainer zu.

Dabei wäre es fast wirklich so gekommen. Im abschließenden Kampf musste der seit Jahren ungeschlagene Zoltan Lakatos auf die Matte. Eine frühe Wertung gegen sich konnte er im Kampfverlauf nicht mehr aufholen und verlor mit 0:1. „Mein Gegner war heute besser. Mir hat die Luft gefehlt. Ich habe gehofft, in den letzten 20 Sekunden noch eine Aktion durchzubringen. Es hat nicht geklappt“, war der Ungar nach Kampfende enttäuscht.

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