Rathauskritik: „Polemik, heiße Luft und falsche Behauptungen“

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Die Arbeitsgruppe „Rathaussanierung“ weißt die harsche Kritik an der Unterbringung der Wirtschaftsförderung zurück. Foto: Jörg Abels

Düren. Als „Polemik und heiße Luft“ weist die Arbeitsgruppe „Rathaussanierung“ die harsche Kritik des SPD-Fraktionschefs und Vorsitzenden des WIN.DN-Gesellschafterversammlung, Henner Schmidt, an der Unterbringung der Wirtschaftsförderung im sanierten Rathaus zurück.

Die Wirtschaftsförderung habe im einstimmig von der Politik beschlossenen Raumkonzept genau die Büros erhalten, die ihr personell zustehen. „Dass sie umstrukturiert und personell aufgestockt werden soll, ist noch nicht beschlossen und konnte daher nicht berücksichtigt werden“, erklärt die für das Raumkonzept zuständige Hauptamtsleiterin Maria Welter.

Wirtschaftsförderer Heinz Manheims habe ein repräsentatives Büro, nutze aber sein Vorzimmer, weil in seinem Büro unter anderem Messe-Utensilien lagerten. Das Angebot, die ungenutzten Räume des vakanten Rechtsdezernats vorübergehend zu nutzen, habe die Wirtschaftsförderung ausgeschlagen. Und dass ein repräsentativer Besprechungsraum zum Empfang von Investoren fehle, sei ebenso falsch.

Drei moderne Besprechungsräume

„Die Wirtschaftsförderung kann auf ihrer Etage das Besprechungszimmer des Bürgermeisters, den kleinen Sitzungsaal und einen weiteren Raum nutzen, alle mit modernster Medientechnik ausgestattet“, betonen Welter und Gebäudemanager Helmut Harperscheidt.

Die von Schmidt angeprangerte Staubbelastung werde dank intensiver Nassreinigung von Tag zu Tag geringer und habe sich von Beginn an in einem tolerierbaren Bereich bewegt, betont Harperscheidt. Der Vorwurf, der Brandschutz sei nicht gewährleistet, sei ebenfalls falsch. Zu Beginn des Umzugs habe lediglich die automatische Brandmeldung nicht funktioniert, so dass ein Mitarbeiter abgestellt wurde, um im Fall der Fälle manuell die Kollegen und die Feuerwehr zu alarmieren.

„Alle bislang freigegebenen Bereiche sind absolut rechtssicher nutzbar“, versichert Harperscheidt mit Blick auf Sicherheit und Brandschutz. Und die fehlende Bauabnahme beziehe sich nur auf das Erdgeschoss, in dem noch gearbeitet wird.

Als „Unsinn“ bezeichnet Maria Welter den Vorwurf, der Umzug sei von Bürgermeister Paul Larue forciert worden. „Verantwortlich dafür ist die Projektgruppe“, betont sie. Und die habe nicht den Wahlkampf, sondern die Kosten im Blick gehabt. Jeder weitere Monat am Ellernbusch hätte Mietkosten von 42.000 Euro bedeutet.

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