Rat in Langerwehe hat sich konstituiert

Von: Stephan Vallata
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Langerwehe. Die Zahl der Ortsvorsteher in der Gemeinde Langerwehe bleibt unangetastet. In der ersten Ratssitzung der neuen Wahlperiode lehnte die Mehrheit aus CDU und SPD am Dienstagabend einen Antrag der Grünen auf Reduzierung des ehrenamtlichen Personals von zehn auf fünf ab.

Die Grünen hatten ihren Vorstoß mit der Siedlungsstruktur, der Bevölkerungsverteilung und den Zielen der Gemeindeentwicklung begründet.

Das Festhalten an Ortsvorstehern für Ortsteile mit nur wenigen hundert Einwohnern wirke dem Bestreben um ein weiteres Zusammenwachsen der Gemeinde entgegen, sagte Hans-Jürgen Knorr, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Außerdem hielt er Kosten von 29.000 Euro im Verlauf der aktuellen Wahlperiode für die Aufwandsentschädigungen an die Ortsvorsteher vor Augen, die er ausgerechnet haben wollte. Die Grünen hatten unter anderem gefordert, für Merode, Schlich, D´horn, Geich und Obergeich einen gemeinsamen Ortsvorsteher zu installieren. Die FDP schloss sich dieser Sichtweise an.

Ansprechpartner für die Bürger

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Reinartz wies auf die wichtige Funktion der Ortsvorsteher „als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Rat” hin. „Wir sind eine Flächengemeinde, und in der Fläche brauchen die Menschen genauso ihren Ansprechpartner wie die Menschen, die in größeren Ortsteilen leben.”

Reinartz machte deutlich: Die beantragte Reduzierung, die eine Satzungsänderung erforderlich machen würde, bedürfe auch einer aufsichtsbehördlichen Genehmigung.

Ortsvorsteher sind: Dieter Mirbach (Langerwehe), Regina Stach (Jüngersdorf), Rolf Kurth (Wenau), Toni Nett (Luchem), Markus Dahmen (Geich), Helmut Pütz (Obergeich), Andreas Reinartz (D´horn), Albert Trostorf (Merode), Dieter Zietz (Schlich) und Kurt Hinz (Pier).

Nach seiner Vereidigung versprach Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU), mit „Mut, Zuversicht und der notwendigen Portion Gelassenheit” an seine neue Aufgabe heranzugehen. Seine Stellvertreter, auf die sich das schwarz-rote Bündnis verständigt hatte, sind Uwe Endrigkeit (SPD) und Markus Kuckertz (CDU).
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