Düren - Rasterpunkte als Markenzeichen: Sigmar Polke im Hoesch-Museum

Rasterpunkte als Markenzeichen: Sigmar Polke im Hoesch-Museum

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Museumsmitarbeiterin Phoebe More Gordon vor dem „Hausgecko“, einer Leihgabe der Galerie Mike Karstens. Foto: gkli

Düren. Im vierten Teil unserer Serie zur Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum „Paper is part of the picture“ geht es um Sigmar Polkes (1941 bis 2010). Sein Werk war geprägt von einer individuellen Auseinandersetzung mit der Konsum- und Warenwelt, mit der er sich mit viel Witz auseinandersetzte.

Der Rasterpunkt, sein Markenzeichen, war auch in seiner vielfältigen Werkgruppe von rund 200 Editionen bildbestimmend. 1963 entstand das erste grafische Blatt in Auflage, eine Einladungskarte zur „Demonstrativen Ausstellung“, die Polke zusammen mit Gerhard Richter, Konrad Lueg und Manfred Kuttner in einem Ladenlokal an der Kaiserstraße in Düsseldorf zeigte.

Sie bildeten die Gruppierung „Kapitalistischer Realismus“, um unter diesem Titel Ausstellungen und Performances zu veranstalten. Die vier großformatigen Drucke „Danneckers Hausgecko“ von 2009 gehören zu Polkes letzter Edition. „Die Frau mit Kind“, „Die Zwei Frauen“, „Der Tanz“ sowie „Die Frau“ sind nach Motiven des Stuttgarter Künstlers Johann Heinrich Dannecker (1758-1841) entstanden.

In der vierteiligen Arbeit sticht das besondere Papier ins Auge, genauer das „Embossed Blizzard Skin Paper“, dessen strukturierte Oberflächenqualität man bei näherer Betrachtung sieht.

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