Rahmen erweist sich als zu klein für den Star

Von: gkli
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Die Sängerin Pe Werner begeisterte die Zuhörer im ausverkauften Saal des Dürener Brauhauses. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Pe Werners jazzige Stimme ist unverkennbar: Sie ist enorm elegant, ein gelegentlicher Schwenk in das Rockgenre wirkt erfrischend wie die Perlen im Champagnerglas. Am Mittwochabend trat die bekannte Künstlerin auf der Bühne im Brauhaus in Düren auf und begeisterte mit ihrem Gesang und mit ihrer ganzen Art das Publikum im ausverkauften Saal.

Ihr Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad sprengte den Rahmen. Viele weitere Konzertinteressenten mussten wieder nach Hause gehen, weil sie keine Eintrittskarte mehr ergattern konnten. Die gebürtige Heidelbergerin staunte nicht schlecht, als sie die Bühne betrat und in den Saal schaute, in dem gleich von Beginn an ausgezeichnete Stimmung herrschte. Sie wunderte sich: „Ist das eine tolle Sause hier.“

Mit dem Titel „Weibsbilder“, der ihrer gleichnamigen CD den Titel verlieh, eröffnete sie den musikalischen Reigen. Wortspielereien verbunden mit teilweise subtilem Humor stehen bei ihr sowohl in den Liedtexten als auch während der Moderation auf der Tagesordnung: „Weibsbilder lachen laut, wenn sich sonst keiner traut; Weibsbilder können weinen, auch wenn sie es nicht so meinen.“

Pe Werner, selbst von stattlicher Erscheinung, riet in ihrer Moderation den anderen anwesenden Frauen, die nicht in Kleidergröße 34/36 passen: „Lass dicke Männer um dich sein, das streckt ungemein.“

Zwar wurde die Luft im voll besetzten Saal mit der Zeit immer schlechter, die Sängerin, die von der Dürener Band „Acoustic Soulmates“ ausgezeichnet begleitet wurde, dagegen immer besser. Immer wieder erhielten sowohl der Star der Veranstaltung als auch die einzelnen Bandmitglieder herzlichen Applaus.

Auf die freundschaftliche Verbindung von Publikum und Sängerin, die schnell entstand, passte der Titel „Lieblingslänglich“. Acoustik Soulmates-Sängerin Rita Rum, die während des herausragenden Abends einige Titel solistisch zum Besten gab, erhielt ebenfalls viel Beifall. Des weiteren spielten Marius Goldhammer (Bass), Heiko Braun (Drums), Mirko Rum (Gitarre) und Pit Lenz (Mundharmonika).

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