Räume für Förderverein St. Bonifatius bleiben vorerst verschlossen

Von: sj
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Düren. Der Förderverein „St.-Bonifatius-Kirche Düren” hatte für Ende September zu einem Frühschoppen in das Haus der Begegnung eingeladen.

„Wenige Tage vor diesem Treffen erhielten wir von Pfarrer Hans-Otto von Danwitz eine Mitteilung, dass der Frühschoppen nicht stattfinden darf”, berichtet Peter Lochner, der Vereinsvorsitzende. In den Kirchen St. Bonifatius und St. Antonius wurde zudem eine Erklärung verlesen, dass der Förderverein keine Räume der Pfarre St. Lukas benutzen darf.

Bei den Vereinsmitgliedern, dem nach Aussage von Peter Lochner „fast alle ehrenamtlich in St. Bonifatius tätigen Katholiken angehören”, stoße dieses Verbot auf großes Unverständnis.

Pfarrer Hans-Otto von Danwitz sprach von einem Missverständnis, das zur anfänglichen Erlaubnis geführt habe. So habe ein Treffen der Gemeindemitglieder von St. Bonifatius im Raum gestanden. Dafür hätte das Haus der Begegnung genutzt werden können.

„Die Initiative hat aber mit dem Briefkopf des Fördervereins eingeladen”, erklärt von Danwitz den Grund zur späteren Absage. Es gebe einen Beschluss des Kirchenvorstands, „der keine Aktivitäten der Initiative genehmige, die sich gegen die Pfarre richten.” Von Danwitz: „Wir lassen uns nicht mehr auf eine Diskussion mit der Initiative ein, solange deren Vertreter nicht die Beschlüsse der Gremien akzeptieren”, betonte Hans-Otto von Danwitz. „In diesem Punkt sind wir ganz konsequent.”

Die Initiative nutze „jede Gelegenheit, um den Erhalt von St. Bonifatius als Pfarrkirche zu fordern”. Von Danwitz verwies auf die im Rahmen des Kirchlichen Immobilienmanagements in der Pfarre St. Lukas getroffenen Beschlüsse, für die Bonifatiuskirche eine „kirchennahe Nutzung” zu finden. Bestandteil aller Überlegungen sei es stets auch gewesen, einen Sakralraum in der Kirche für die Gemeindemitglieder zu erhalten.
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