Radsportverein stellt sein Rennteam für die kommende Saison vor

Von: Hendrik Buch
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Teamvorstellung für die Saison 2014: Leiter Sven Rehbein präsentierte die Fahrer des Rennteams des RSV Düren. Foto: Hendrik Buch

Düren. Der Radsportverein stellt sein Rennteam für die kommende Saison vor. Erster Start am Sonntag in Merken. „Rund um Düren“ findet am 27. April statt. Das Konzept: Der Nachwuchs soll an den Amateur- und Profiradsport herangeführt werden.

„Unser Konzept trägt Früchte“, stellte Sven Rehbein bei der Teamvorstellung für die Saison 2014 erfreut fest. Der lebende Beweis stand neben dem Leiter des „Team Düren“ auf der Bühne im Autohaus des neuen, zweiten Hauptsponsors: Mit Daniel Breuer hat in diesem Jahr ein Fahrer aus den eigenen Reihen den Sprung zum Profiteam „Kuota“ geschafft. Ein Vorzeigebeispiel für das Team aus den Reihen des Radsportvereins, mit Vorbildcharakter für den Nachwuchs.

In würdiger Untermalung bat Rehbein dann nacheinander die Fahrer der einzelnen Klassen auf die Bühne, beginnend mit der Jugend. Beim Nachwuchs freut sich das Team über neue Fahrer. Mit Joshua Schotten, Marvin Eitzen, Glenn Ponath und Patrick Dohmen werden diese Saison vier Fahrer im Einsatz sein. Vor allem Schotten will an die Erfolge der vergangenen Saison anknüpfen. Neben Siegen in Dortmund und Bad Neuenahr-Ahrweiler reichte es bei „Rund um Düren“ nach einem Sturz „nur“ zu Platz zwei. Marvin Eitzel sieht seine Stärke hingegen vermehrt auf dem Bahnrad. In der Frauenabteilung des Teams treten mit Kerstin Schulz und Jo-Ann Ponath zwei Fahrerinnen an. Vor allem Ponath möchte auf ihrer guten Form 2013, als ihr drei Siege gelangen, aufbauen.

Den breitesten Teil des Kaders stellt die Elite C. 14 Fahrer werden 2014 in dieser Klasse an den Start gehen. Im Einzelnen: Michael Bürke vertritt das Team erfolgreich bei Mountainbike-Rennen in der Region. Der ehemalige Milram-Profi Marc Mertens ist im zweiten Jahr für die Dürener am Start. Er fährt auf den hiesigen Cross-Strecken. Als großer Teamplayer konnte Nachwuchs-Amateur Julian Lövenich bereits auf sich aufmerksam machen. „Heißsporn mit einer Menge Energie und Potenzial“, so lobte Teamleiter Rehbein das RSV-Eigengewächs Michael Hover. Max Plönnes fühlt sich in den Berghängen besonders zu Hause. Nach einigen unglücklichen Rennen in der Vergangenheit hofft er 2014 auf mehr Unterstützung durch Fortuna.

Lukas Menzel ist Denker und Stratege und als solcher für das C-Klasse-Team ein wichtiger Baustein. Sein erstes Jahr im Team verlief für Jannic Zohren schwierig. In seiner zweiten Saison will er sich nun etablieren. Frederic Dahmen erlebte die harte Radsportschule während seiner Jugendzeit in Ostdeutschland. Damals verlor er den Spaß am Radsport und möchte ihn beim Team Düren jetzt wiederfinden.

Der Mann für die nassen, harten Rennen ist Markus Schnock. Vor allem auf den belgischen Strecken fühlt er sich wohl. Angeführt wird die C-Mannschaft von Kapitän Christian Dörfler. Auch abseits der Rennstrecke ist er immer für den Zusammenhalt des Teams im Einsatz.

Neu im Team sind Jannic Distel, Alexander Jussen, Marcel Speis und Simon Dinke. Distel kommt aus Bergisch-Gladbach und soll die Dürener vor allen bei harten Bergrennen positionieren. Alexander Jussen wurde aus Aachen verpflichtet. Er punktet als Allrounder. Newcomer Marcel Speis kommt aus der Jugend des RV Oberbruch. Beim Team Düren fährt er seine erste Saison als Amateur. RSV-Eigengewächs Simon Donike wird ebenfalls sein erstes Jahr als Amateur fahren. Dem Bahn- und Straßenspezialist gelang in seiner vergangenen Jugendsaison der Sieg bei der Kölner Bahnmeisterschaft.

In der B-Klasse hofft Team-Sprinter Arnd Sevenich auch 2014 auf die Unterstützung der Kollegen, um auf den entscheidenden Metern vorne mit dabei zu sein. Die A-Klasse besteht aus Kapitän Thorsten Pinniek und Nick Runia. Allround-Talent Pinniek, neu im Team, soll mit Führungsqualitäten vorangehen. Nick Runia ist die treue Seele der Dürener und der Ruhepol der Mannschaft. Seit Jahren zeigt er gute und beständige Leistungen.

In der neuen Saison hat sich das Team vor allem beim Heimatrennen „Rund um Düren“ (27. April) viel vorgenommen. Die C-Klasse strebt den Heimsieg an. In der A/B-Klasse treten die Dürener in einem Mix mit drei Gastfahrer an und wollen möglichst viele Fahrer ins Ziel bringen. Beim im vergangenen Jahr wiedereingeführten Innenstadt-Rundkurs „Rund in Düren“ (23. August) hat das Team ebenfalls den Sieg fest im Auge.

Darüber hinaus sind die Fahrer des RSV-Teams jedes Wochenende auf den Strecken der Region im Einsatz. Jeder Sportler wird auf 30 bis 40 Rennen in der Saison kommen. Bei jedem einzelnen wollen sie das Maximum herausholen. Den Saisonstart begehen die Dürener Sonntag, wenn es „Rund um Merken“ geht.

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