Nideggen - Radsporttag: In Nideggen lässt es sich auch gut radeln

Radsporttag: In Nideggen lässt es sich auch gut radeln

Von: Hendrik Buch
Letzte Aktualisierung:
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Start war am Zülpicher Tor: Insgesamt 91 Radsportfahrer hatten am Sonntagvormittag den Weg nach Nideggen gefunden. Foto: Buch
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Ole Hahne (vorne) und Tom Weber im Techniktraining mit Michael Florschütz.

Nideggen. Die Stimmung am Zülpicher Tor war locker. Die Radfahrer lachten und machten Witze bevor es für die Sportler nach und nach auf die Strecke rund um Nideggen geht. Insgesamt 91 Teilnehmern in sechs Gruppen waren am Start, drei für Mountainbiker und auch drei für die Rennradfahrer.

Ihr Ziel war am gestrigen Sonntag kein großes Kräftemessen um die schnellste Zeit, sondern eine schöne Runde für den guten Zweck. Vom trainierten Radsportler bis zum Freizeitsportler war hier alles am Start, „Breitensport für den guten Zweck“ lautet das Motto.

Erfolgreiche Tradition

Zum ersten Mal hieß es am Sonntag „Radsporttag“ in Nideggen. Nichtsdestotrotz blickt die Veranstaltung auf eine erfolgreiche Tradition zurück, zehn Jahre lang hatte Peter Schumacher die Radfahrer zu gleichem Zweck nach Obermaubach eingeladen. Nach der Veranstaltung im vergangenen Jahr beschloss er dann, mit seinem Engagement für die gute Sache in den verdienten Ruhestand zu gehen.

„Zehn Jahre waren genug“, resümierte er bei einem kurzen Besuch am Sonntag, „irgendwann muss man auch ein Ende kennen.“ Aus und vorbei sollte es mit dem Radeln für die gute Sache am Fuße der Eifel aber nicht sein. Das dachten sich vor allem Kurt Kossmann und Heribert Mennen vom RSV Düren, als sie vor drei Monaten von Schumachers Vorhaben erfuhren. Ein Anruf genügte und beide hatten die Genehmigung, seine Radsporttage an neuer Stelle in Nideggen weiterzuführen – die einzige Bedingung: Die Veranstaltung bleibt ihrem Benefizcharakter treu.

Das bleibt sie auch. Mit den Einnahmen soll ein neuer Kinderspielplatz für die Stadt sowie die Jugendarbeit der Vereine unterstützt werden. Sportverein und Schützenbruderschaft packten dafür am Sonntag fleißig mit an und bewirteten die Mitglieder am Schulzentrum mit einem Frühstück und etwas Warmen nach der Tour. Auch Bürgermeister Marco Schmunkamp ließ es sich als Schirmherr nicht nehmen, die Sportler nach deren Frühstück willkommen zu heißen: „Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg auf der Strecke“, gab er ihnen seine besten Wünsche mit auf den Weg.

Von der Schule aus fuhren die Teilnehmer zu ihrem Startpunkt am Zülpicher Tor. Zwei schöne Strecken lagen da vor ihnen. Die anspruchsvollere Route führte die Biker von Nideggen auf 45 Kilometern über Abenden bis Heimbach und südlich von Schmidt wieder hinauf nach Nideggen, 233 Höhenmetern und über 1000 Meter bergan galt es zu bewältigen.

Die Alternative führte die Radler über Wollersheim bis Heimbach, immer noch sportliche 571 Meter bergauf auf 31 Kilometern. Während die Väter auf den Sätteln für den guten Zweck strampelten, konnten die Kinder bei einem Fahrradturnier der Polizei Düren sowie einem Techniktraining von Radtouristiker Michael Florschütz ebenfalls Erfahrung auf dem Sattel sammeln. Eine Möglichkeit, die auch Tom Weber und Ole Hahne aus Nideggen nutzten. Mit ihren Vätern als Helfer der St. Sebastianus Schützen im Einsatz, ließen die beiden Jungs es sich nicht nehmen, unter fachkundiger Anleitung des Profis den Balanceakt auf der Wippe zu wagen. Diesen zu meistern – für die beiden Nachwuchsradler kein Problem.

Mit dem Erfolg der Veranstaltung zeigten sich Kossmann und Mennen am Ende des Tages zufrieden. „Es waren zwar geringfügig weniger Teilnehmer auf dem Rad als in den vergangenen Jahren“, resümierten sie, „aber für das erste Jahr am neuen Ort können wir mehr als zufrieden sein.“

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