Radsport: Mini-Team Düren hofft auf Aufstieg und Klassenerhalt

Von: Kevin Teichmann
Letzte Aktualisierung:
14251021.jpg
Andreas Paffrath (von links) befragt Matthias Bertling, Volker Bolte, Peter Büsch, Yannic Distel und Thorsten Piniek vom Mini-Team Düren zu ihren Saisonzielen. Der A-Klassenerhalt soll geschafft werden. Foto: Kevin Teichmann

Rölsdorf. Für Amateursportler ist es ein Auftritt mit viel Atmosphäre gewesen: Die Vorstellung des Dürener Radsportteams im Autohaus Horn in Rölsdorf vor rund 80 Zuschauern vermittelte mehr Glanz, als es für Amateure zu erwarten gewesen wäre.

„Das ist ein professioneller Rahmen“, merkte auch Sven Rehbein an und bedankte sich beim Inhaber, Dirk Horn. Der Teamleiter moderierte mit Andreas Paffrath den Abend, der unter anderem mit prominenten Gästen wie André Greipel, einem der weltbesten Sprinter, und Bruno Schmidt, dem Initiator des ALS-Hilfsvereins „Alle Lieben Schmidt“, aufwartete.

Im Mittelpunkt standen aber die Radfahrer der C- und A-Klasse sowie eines Jugendprojektes. In der C-Klasse gehen für das Mini-Team Düren in der neuen Saison Christian Dörfler, Alexander Jussen, Christian Wirtz, Max Plönnes, Lukas Menzel, Dominik Hideg und Nick Runia an den Start. „Nick Runia und Christian Wirtz traue ich in dieser Saison den Aufstieg in die B-Klasse zu. Es wäre für uns optimal, auch in dieser Klasse vertreten zu sein“, sagte Rehbein in der Hoffnung auf gute Rennen.

Im Jugendprojekt „Generation R“ führt der erfahrene Martin Neffgen seinen Sohn Tim und Niklas Marx an den leistungsbezogenen Radsport heran. Ziel des Teams? „Den Älteren das Leben schwermachen“, lautete die „Kampfansage“ von Tim Neffgen. Talentiert seien die Youngster, behutsam müsse man sie jedoch heranführen, sagte Jugendleiter Martin Neffgen: „Wir wollen nicht den Fehler machen, die Jungs zu verheizen.“

Und dann war es soweit. Die Vorstellung des Elite-Teams. Im grünen Spotlight präsentierten sich Matthias Bertling, Volker Bolte, Peter Büsch, Yannic Distel und Thorsten Piniek. In dieser Saison nicht mit dabei ist James Early. Der Neuseeländer leidet an Hüftproblemen, wird sich Operationen unterziehen und somit auf die komplette Saison verzichten müssen.

Bis Oktober darf sich das Elite-Team wöchentlich nun in der A-Klasse beweisen. „Wir möchten den einen oder anderen Sieg einfahren. Oberste Priorität hat natürlich der Klassenerhalt. Dafür müssen wir uns dreimal in den Top zehn platzieren“, erklärte Rehbein, gibt allerdings zu bedenken: „In der A-Klasse fahren auch Profis aus sogenannten Kontinental-Teams mit.“ Sich gegen diese starke Konkurrenz durchzusetzen, wird nicht einfach.

Das Team hinter dem Team besteht neben Rehbein aus den sportlichen Leitern Sascha Henrix, Arnd Sevenich, Marc Mertens und Horst Jussen sowie Teamfotograf Peter Schröder. Sie leiten die Geschicke im Hintergrund, kümmern sich um organisatorische Dinge und bemühen sich um Sponsoren, damit das für die Saison benötigte Budget von „rund 15.000 bis 20.000 Euro“ gedeckt wird.

Der Traum, selbst einmal ein Profi-Team zu stellen, liegt dabei noch in weiter Ferne. „Wir müssten unser Budget mindestens verdreifachen. Einem finanziell gesunden Kontinental-Team stehen in etwa 60.000 Euro zur Verfügung“, erklärte Rehbein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert